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3. September 2012 1 03 /09 /September /2012 23:13
Der Wecker wurde heute auf 7.00 Uhr gestellt. Gebraucht haben wir den aber nicht. Wir waren bereits um 06.45 Uhr wach. Also halt, ab unter die Dusche und frühstücken. Kurz nach 8.00 Uhr verliessen wir unser Zimmer und luden den ganzen Bazar in den Dodge.

Nun stand Auschecken auf dem Programm. Auf dem Parkplatz bei der Rezeption fanden wir aber unseren Zimmerschlüssel nicht mehr. So blieb uns halt nichts andres übrig, als den ganzen Weg zum Zimmer nochmals ab zu suchen. Und prompt fanden wir den Schlüssel auf dem Parkplatz. Herr Ryf hat den auf das Autodach gelegt und beim abfahren vergessen… Nun konnten wir doch noch auschecken und fuhren weiter.

Thomas sass wieder am Steuer, da Karin’s Gesundheitszustand sehr zu wünschen übrig lässt. Wir fuhren nochmals in das Yosemite Valley hinein und beobachteten Eichhörnchen bei der Morgentoilette. Wir steuerten diverse Aussichtspunkte an, welche wir gestern noch nicht gesehen hatten. Als alle Fotos geschossen waren, wollten wir das Visitor Center besuchen. An einer Abzweigung fuhren wir aber falsch und gingen bei der nächsten Möglichkeit rechts raus, um ein Wenden zum Besten zu geben. Als wir wieder retour fuhren, sahen wir prompt einen Hirsch auf der Wiese am grasen. Er war gar nicht scheu und wir konnten nahe an ihn ran, ohne ihn zu bedrängen. Nach gefühlten 40 Minuten – Herr Ryf hat immer etwas länger beim Fötelen – suchten wir nun das Visitor Center auf. Doch dieses war nur ein kleines Zelt und so verzichteten wir und fuhren weiter.

Wir fuhren nun ohne Umwege Richtung Tioga Pass. Unsere Fahrt führte hoch hinaus und an vielen Seen vorbei. Der erste See, wo wir einen Halt machten, war der Siesta See. Für Siesta war es noch ein bisschen früh, also entschieden wir uns, hier nur einen Apfel zu knabbern. Karin’s Gesundheitszustand wurde zunehmend schlechter, also warf sie hier ein Alca C ein, mit der Hoffnung auf schnelle Wirkung.

Unsere Fahrt ging nun weiter und beim Olmsted Point hielten wir das nächste Mal. Der Parkplatz war schon fast voll, aber für unseren Dodge fanden wir noch knapp eine Lücke. Vom Olmsted Point aus, sieht man wunderschön zum Half Dome rüber. Wir gingen zum höchsten Punkt rauf und dort stand auch eine einzelne Föhre oder so was ähnliches. Das perfekte Fotosujet für unseren Paparazzi. Doch wie das halt so ist mit den vielen Touris, alle stehen um dieses Bäumchen herum und kaum hat man eine Gelegenheit, diese ohne Personen zu fotografieren. Dann gibt es noch solche Trottels, die es sich direkt hinter der Tanne gemütlich machen und dort einfach sitzen bleiben, oder sich hinlegen und die Sonne geniessen. Wir warteten geduldig und wurden auch belohnt. Auf einmal war Aufbruchstimmung und wir konnten doch noch Fotos machen, ohne Obertouris drauf. So nun aber weiter, sonnst kommen wir nirgendwo hin.

Der Tenaya Lake war unser nächster Halt. Zugegeben, wir kamen nicht wirklich viel weiter, aber der See musste unbedingt auf unsere Speicherkarte. Verdammt war das schön dort. Und zum Glück war es gerade 12.00 Uhr Mittags und jeder Bünzlischweizer weiss, was das bedeutet!?!?! Genau Zmittags-Zeit! Wir parkierten unseren Dodge am Strassenrand und nahmen die Kühlbox mit an den See. Dort machten wir es uns auf einem Baumstamm gemütlich und mampften unser Zmittag, welches aus Schinkensandwich und Wassermelonen bestand. Karin konnte kaum das Zmittag fertig essen, wurde sie von Thomas herumdirigiert für Selbstauslöser-Fotos. Grrrr… :-)

Als es uns zu viele Leute hatte (heute ist in den USA Labor-Day, alle haben also frei…), verliessen wir den See und luden unsere Kühlbox wieder in das Auto, wo Karin das Zepter über unseren Dodge übernahm. Als wir gerade dabei waren einzusteigen, hat uns ein Typ angesprochen, ob wir zufälligerweise Richtung Toulumne Meadows fuhren und ob wir ihn mitnehmen könnten. Wir hatten erbarmen mit dem Jungen aus Massachusetts mit dem Skateboard und nahmen ihn mit.

Doch kurz vor Toulumne Meadows war es wieder so schön und wir mussten einen Fotostopp einlegen. Der Skater nahm somit die letzten paar Meter, oder besser gesagt Meilen, noch mit dem Skateboard auf sich und wir verabschiedeten uns von ihm.

Wir standen unmittelbar vor dem Pothole Dome. Von dort oben müsste man bestimmt eine grandiose Aussicht über das ganze Tal haben. Thomas krakselte in 5 Minuten hoch, derweilen Karin unten mit Schnudderen und Husten beschäftigt war. Jaaaa Frau Ryf hat die Grippe eingefangen – super Timing oder? Als Thomas wieder unten bei Karin war, konnte die Reise weiter gehen, aber nicht für lange. Denn nach ca. 2 Fahrminuten war schon wieder ein schöner Bach zu sehen, wo auch wieder ein paar Maultierhirsche grasten. Natürlich mussten diese auch noch abgelichtet werden. So jetzt aber definitiv weiter.

Ohne Halt fuhren wir über die Passstrasse bis zum obersten Punkt vom Tioga Pass. Die Passhöhe befindet sich auf 9945 Fuss (3031 Meter). Dort mussten wir natürlich anhalten und das Passschild fötelen, wie auch der Stau, welcher sich beim Parkeingang vor dem Kassenhäuschen gebildet hatte. Als alles auf unserer Speicherkarte verewigt war, waren wir bereit, den Yosemite Park endgültig zu verlassen! Wir fuhren alles hinunter bis Lee Vining. Dort gönnten wir uns bei der Beiz/Tankstellenshop eine Fahrpause und kauften ein Glace, welches wir am Schatten assen.

Unsere nächste Station war der Mono Lake. Oder besser gesagt das South Tufa Reserve. Dort führte ein Weg zu den sogenannten Tufas (Truffstein) am und im tiefblauen Wasser. Diese Tufas sind Kalziumkarbonatformationen, welche durch Ablagerungen der hochdrängenden Quellflüsse entstanden. Sie wuchsen im Laufe der Jahrtausende aus dem Wasser, bzw. wurden durch Reduzierung des Wasserstandes freigelegt. In den Tufas sieht man auch diverse Tiere. So hat Karin ein Kamel, einen Bär, ein Murmeli, eine Schnecke und noch viele andere Tiere gesehen. Ob das wohl mehr am Alca C liegt??? Das Wasser im Mono Lake ist übrigens 2.5x Salzhaltiger als das Meer. Wir liefen den Rundweg ab und schossen unzählige Fotos.

Nun war es bereits später Nachmittag und unser nächstes Ziel war Ghost Town Bodie. Den hiesigen Ballenberg. Um 17.20 Uhr erreichten wir den Parkeingang und mussten 7$ Eintritt pro Person bezahlen und wurden darauf hingewiesen, dass der Park um 18.00 Uhr schliesst. Die Geisterstadt war nicht sehr gross und so konnten wir fast alles sehen. Um exakt 18.00 Uhr begann der Ranger seine Tour und warf die Touris raus. Thomas war gerade am Fötelen als es auf einmal hiess „Sir, make your final Picture! The Park is closing now“… :o) Was gibt es über die Geisterstadt zu sagen. Sie entstand aus einem Goldrausch in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, verlor aber nach und nach seine Bevölkerung von über 10'000 Einwohner und wurde in den 1930er- Jahren ganz verlassen. Wegen der geringen Luftfeuchtigkeit (auf 2550 Meter) blieben viele Gebäude und Gerätschaften relativ gut erhalten.

Kurz nach 18.00 Uhr verliessen wir Bodie und fuhren die knapp 13 Meilen (3 davon auf Schotter) wieder zurück zur Hauptstrasse. Dort bogen wir rechts ab und fuhren in den Sonnenuntergang hinein. In der Ortschaft Bridgeport mussten wir zum ersten Mal unseren Tank füllen und fuhren anschliessend noch ca. 80 Meilen bis zu unserem heutigen Tagesziel Minden. Wir steuerten zuerst das Best Western an der Lucerne Street an, doch als wir dort ankamen, war weit und breit kein Best Western zu sehen. Kleiner Streich von Franzi :o). Also fuhren wir weiter und fanden das Holiday Inn Express. Dort gingen wir rein und fragten nach einem Zimmer. Sie hatten eines frei und wir checkten gleich ein. War es doch bereits 20.30 Uhr und die Müdigkeit hinderte uns am weitersuchen.

Wir verstauten unsere Sachen im Zimmer und gingen anschliessen noch in den benachbarten Subway. Dort stellten wir unser Sandwich to go zusammen und verspiesen dieses in unserem Zimmer. Dort haben wir noch Blog geschrieben, Fotos sortiert und den Blog aktualisiert. Danach gab es kurz vor Mitternacht auch Feierabend.

Ach ja, wir haben heute California verlassen und befinden uns im Las Vegas-Staat Nevada!
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2. September 2012 7 02 /09 /September /2012 23:50

Der Wecker meldete sich heute um 8.00 Uhr. Wir packten unsere Sachen zusammen, schliesslich begann heute unser Roadtrip. Zuerst brauchten wir aber noch ein Frühstück. Da uns das Frühstück im Hotel zu teuer war, suchten wir uns eine andere Bude. Diese fanden wir dann auch an der Cabel-Car-Linie. Wir fresten ein flottes Frühstück mir Scrambled Eggs, Bacon und Toast ein.

 

Anschliessend ging’s zurück ins Hotel und wir holten unsere 7 Sachen. Nach dem Check-out gingen wir zum Parkhaus, bezahlten Mal die Parkgebühr und suchten anschliessend unseren Schlitten. Wir richteten ihn ein und dann steuerte uns Thömu aus dem Parkhaus und weiter aus San Francisco raus. Einzig die doofe Innenbeleuchtung konnten wir bis jetzt noch nicht ausschalten. Diese lief scheinbar die ganze Zeit, glücklicherweise scheint die Batterie noch gut zu sein.

 

Die Fahrt aus Frisco raus begann mit einem Brückenmaraton durch den Nebel. Später wurde die Landschaft mehrheitlich steppenhaft (verdorrtes Gras und ein paar Bäume) bis wir Oakdale erreichten. Dies ist der letzte grössere Ort vor dem Yosemite-Nationalpark, also mussten wir unbedingt mal etwas einkaufen. Im dortigen Save Market deckten wir uns reichlich mit Proviant ein. Mit dabei war ein Sack voller Eiswürfel, damit wir unsere Kühltasche kühlen konnten. Die Elemente konnten wir im automatisch abrechnenden Kühlschrank des Frisco-Hotels nicht vorkühlen.

 

Vollgepackt ging nun unsere Fahrt Richtung Yosemite weiter. Über kurvenreiche Strassen ging’s ziemlich bergauf und auch wieder bergab, bis wir vor dem Parkeingang standen. Dort mussten wir mal den Annual Pass für 80$ kaufen, sozusagen das Saisonabo für die amerikanischen Nationalparks.

Das Yosemite Valley erreichten wir über die Big Oak Flat Road. Unsere Chips-Säcke überlebten nicht einmal diese Fahrt, sondern explodierten schon vorher, bei rund 1500m.ü.M… Hoch über dem Tal konnten wir an einer stark bevölkerten Aussichtsplattform einen ersten Blick ins Tal werfen. Wow, so haben wir es letztes Mal, als alles verhangen war, nicht gesehen. Klare Sicht übers ganze Tal bis zum Half Dome, dem markanten Wahrzeichen des Tales.

 

Im Yosemite Valley (1218m.ü.M.) angekommen machten wir noch eine absichtliche Ehrenrunde durch die One-Way-Strassen, wollten wir doch noch einen Blick bei Valley View ergattern. Zuerst fanden wir aber noch einen anderen sehenswerten Haltepunkt beim Bridalveil Fall. Der Wasserfall war nicht besonders schön, war er doch fast ausgetrocknet. Doch der Berg El Capitan war umso schöner. Ausserdem sahen wir in den glatten Felswänden doch tatsächlich ein paar Kletterer. Dann aber weiter zum Valley View: Was für ein Anblick! Die schönen Berge spiegelten sich im ruhigen, klaren Fluss. Einfach traumhaft. Wir konnten uns kaum satt sehen.

Dennoch mussten wir weiter, wollten wir doch heute noch an den Glacier Point. Den nächsten Halt mussten wir aber schon bei Tunnel View machen. Auch da bot sich ein viel schöneres Bild als noch vor 2 Jahren. Kein Wunder, bei diesem Wetter. Wir waren jedoch nicht die einzigen. Scharen von Touris waren ebenfalls da.

Weiter ging’s auf der Wawona Road bis zur Abzweigung Glacier Road. Dieser Entlang ging’s bis zum Glacier Point auf 2199m.ü.M. Schon vor dem Glacier Point mussten wir einige Male anhalten und die atemberaubende Aussicht über den Yosemite-NP geniessen. Unterwegs sahen wir auch unser erstes Wildtier der Reise, ein Rehlein.

 

Die Aussicht am Wahsburn Point war schon überwältigend. Aber der Glacier Point bot schon noch einiges mehr. Zuerst mussten wir jedoch einen Parkplatz suchen, was am Sonntag vor dem Labor-Day nicht ganz einfach war, aber wir konnten unser Chäri auch noch parken. Anschliessend genossen wir die herrliche Aussicht vom Yosemite Valley bis zum Half Dome und noch weiter. Die Felswände fielen fast senkrecht bis in die Talsohle runter. Thömu war mit fötelen kaum mehr zu bremsen.

Etwas nach 18.00 Uhr wollten wir uns wieder auf den Weg zurück machen. Doch zuerst mussten noch die ersten 5 Maultierhirsche (Mule Deer) unserer Reise auf die Speicherkarte gebrannt werden. 2 schafften es, Mama mit den beiden Jungen waren Thömu zu schnell.

Auf der Glacier Road talwärts blendete die tief stehende Abendsonne wahnsinnig, dennoch sah Karin der erste Bär der Reise: Ein Schwarzbär mampfte gemütlich im Wald. Leider konnte man dort nirgends anhalten, also entging Thömu sein erster Bär in freier Wildbahn und muss weiterhin warten…

Bei Tunnel View machten wir dann nochmals einen Stopp und bewunderten das Yosemite-Valley in der Abendsonne.

 

Dann war es aber Zeit fürs Nachtessen. Vor lauter schöner Landschaften haben wir heute fast das Essen vergessen, hatten wir also nur eine Banane und einen Farmer gemampft.

Wir fuhren nach El Portal, wo wir die Yosemite View Lodge gebucht hatten.

Wir bekamen unser Zimmer im Maple-Haustrack. Dieses bezogen wir rasch, dann gingen wir zur Beiz, knurrten unsre Mägen doch ziemlich. Es waren gerade keine Tische frei, also bekamen wir einen Pager. Dieser nahmen wir mit aufs Zimmer, so konnten wir die Wartezeit von den angegebenen 20 Minuten gut überbrücken.

 

Nach ca. 15 Minuten meldete sich bereits der Pager. Also ab zum Restaurant. Karin bestellte sich ein Gemüseteller und Thömu Prime-Rip. Beides war nicht schlecht, aber wir assen auch schon besser.

Als wir fertig gemampft und bezahlt hatten, wollten wir zurück zum Zimmer. Und was sahen wir da draussen? Waschbären machten sich auf der Terrasse der Pizzeria gemütlich… :-)

 

Zurück im Zimmer legte sich die erkältete Karin frühzeitig ins Bett und Thömu kämpfte sich noch durch den Blog. Da wir kein Internet hatten, musste nur der Blog geschrieben werden und fertig, ade Merci!!

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1. September 2012 6 01 /09 /September /2012 23:59

Den Wecker haben wir heute Morgen auf 8.00 Uhr gestellt. Wach waren wir aber bereits um 7.00 Uhr und so standen wir halt auf. Nach einer Dusche, machten wir eine Erkundungstour. Wir liefen zur Cable Car Station an der Market Street und kauften uns dort einen ÖV-1 Tagespass. Wir hatten Glück und mussten noch nicht sooo lange anstehen, um mit den kultigen Cable Cars zu fahren. Es reichte uns bereits auf’s übernächste Bähndli. Wir fuhren bis zur Endstation am Fisherman’s Wharf der Linie Mason. Die letzten paar Blocks legten wir zu Fuss zurück und stiessen kurz darauf auf unsere Lieblingsbäckerei Boudin. Diese Bäckerei haben wir im Jahr 2010 entdeckt und wir freuten uns schon die ganze Zeit darauf. An der Kasse bestellen wir 2x traditional Breakfast mit 2 Cappuchinos und bezahlten diese. Danach mussten wir am anderen Ende des Ladens warten, bis unser Zmorge bereit war. Den Kaffee mussten wir an einem anderen Ort abholen. Kaffeetante Karin holte die Cappuchinos ab und Thomas wartete aufs Zmorge. Danach setzten wir uns an einen freien Tisch und genossen unser Frühstück.
 
Anschliessend schlenderten wir Richtung Pier 39. Es war noch nicht viel los und wir erkundigten uns über eine Velotour über die Golden Gate Bridge. Wir nahmen einen Prospekt mit und gingen weiter, da die Brücke noch im Nebel war. Wir schlenderten durch den Markt vom Pier 39 und besuchten die Seelöwen, welche es sich wie immer auf den Flossen bequem gemacht hatten. Wahrscheinlich hatten sie vor kurzem Geburtstag. Stand doch ein Happy Birthday Schild auf den Floosen.
 
Nachdem wir’s mit dem Seelöwengebrüll gesehen hatten, schlenderten wir dem Markt entlang wieder Richtung Ausgang. Dort bogen wir gleich wieder auf den nächsten Pier ein und sahen nun die Seelöwen von der anderen Seite. Als wir dort am fotografieren waren, kamen plötzlich Mänu und Janine. Wir quatschten ein bisschen und machten auch gleich für heute Abend zum Znacht ab.
 
So langsam verzog sich der Nebel über der Brücke und wir beschlossen, die Velotour jetzt zu starten. Wir hatten bereits ein bisschen Durst und so kauften wir uns an einem Stand noch Wasser. Als wir in der Warteschlange standen, sprach uns der Herr hinter uns an und fragte von wo wir seien und wie lange wir schon da waren etc. Karin plauderte ein bisschen mit dem Herrn und wurde von ihm sehr für ihr Englisch gelobt. :o) Boah! Nach dem Wasserkauf begaben wir uns zum Velovermietstand, füllten ein Formular aus, bekamen Instruktion für die möglichen Routen und begaben uns anschliessend zu den Veloausgabestation. Dort hat uns ein Angestellter gefragt, woher wir kommen und wir gaben uns als Schweizer zu erkennen. Danach sagte er, „ach, da braucht ihr die Instruktion ja nicht :o)“ Wir Schweizer sind wohl weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt für unsere Velokenntnisse :o) Wir bekamen einen Helm und ein Gummeli um die Füsse verpasst, checkten das Velo und danach ging es los.
 
Gemütlich fuhren wir dem Meer entlang und machten diverse Fotostopps. Beim Palace of fine Arts (bekannt aus dem Film "The Rocks") drehten wir eine Runde im Park und sahen ein Brautpaar. Karin schlug sofort Hooooochsig-Alarm :o) In Weiss war hier nicht die Braut, sondern der Bräutigam. Die Braut war in Blau gekleidet. Kitschig bis a Bach abä :o) So nun aber weiter. Wir fuhren mal Rauf, mal Runter bis zur Golden Gate Bridge. Dort mussten wir Velofahrer auf der West-Seite der Brücke fahren. Heute war die Ostseite nur für Fussgänger offen. Wir fuhren über die Brücke und drehten beim zweiten Pfeiler wieder. Bei der Rückfahrt gab es noch diverse Fotosessions. Als wir wieder auf der Ostseite waren, wollte Thomas die Stadt noch von der Brücke aus fotografieren. Er ging bis fast zum ersten Pfeiler und knipste die Fotos, derweilen Karin am Anfang der Brücke auf die Velos aufpasste und den Touris Informationen geben musste, wie man auf die andere Seite kommt. Sie sah wohl aus, wie eine GGB-Angestellte
 
Als wir es bei der Brücke gesehen hatten, fuhren wir den selben Weg wieder zurück. Unterwegs gönnten wir uns um 15.15 Uhr noch einen Hot Dog zum Zmittag. Der leckere Hot Dog haben wir gemütlich an der Sonne verspiesen. Danach fuhren wir in der autofreien Zone wieder ins Zentrum. Kurz vor dem Fisherman's Wharf kamen wir an eine One-Way-Strasse ud mussten wir uns entscheiden, wie wir zurück zum Per 39 gelangen. Wir entschieden uns, nicht einen Umweg zu fahren, sondern durch die völlig übervölkerten Strassen von Fisherman’s Warft zu gehen. Jaaaa, richtig gelesen, wir liefen,  Eingahn gilt uch da für Velos. Als wir da so am laufen waren, sagte Karin etwas zu Thomas und wurde doch prompt vom Typen neben ihr auf schweizerdeutsch angesprochen. Wir plauderten während dem gehen ein bisschen und sind nun extrem neidisch auf ihn. :o) Er ist, wie wir auch, gestern in Frisco angekommen und ist nun 4 Monate weg von Bern. Seine Destinationen sind USA, Hawaii, Australien und Fitschi… Hach wie schön!!! Bei der Backery trennten sich unsere Wege wieder und wir gaben beim Pier 39 unsere Velos ab. Danach begaben wir uns zur Cable Car Station. Dort hätte man ziemlich lange anstehen müssen und so beschlossen wir, zur nächsten Station zu gehen, um dort einzusteigen. Trick 77 sozusagen :o). Als das erste Cable Car kam, reichte es uns leider nicht auf dieses, aber bereits beim nächsten konnten wir einsteigen. An der Endstation Market-Street stiegen wir aus und gingen zurück in unser Hotel. Dort nahmen wir eine Dusche und machten uns langsam bereit für’s Nachtessen mit Mänu und Janine. Mit dem Tram gingen dieses Mal Richtung Pier 39 und trafen beim grossen Schiffssteuer, etwas nach 18.30 Uhr auf Mänu und Janine. Wir klapperten einige Restaurants ab, bis wir im einem Grotto fündig wurden. Wir gingen rein und bekamen 10 Minuten Wartefrist aufgebrummt. Nach weniger als 10 Minuten wurden wir an den Platz geführt und bestellten unser Znacht. Für Ryfs gab es Lachs und Felber’s nahmen Pasta mit Poulet. Das Essen war sehr lecker und nach dem bezahlen gingen wir Mammut-Freaks noch gleich in den Laden mit den Sportkleidern, wo unter anderem auch Mammut dabei war. Karin probierte diverse Jacken an, Thömu suchte ein Fleece für seine Trekkingjacke und Mänu suchte Pullis. Die Pullis, die Mänu probierte, wurden von den Frauen als furchtbar eingestuft und somit ging er leer aus. Thömu kaufte sich ein T-Shirt und Karin ein Langarm-Shirt.
 
Nun war es Zeit, sich definitiv von Felber’s zu verabschieden. Wir kauften uns noch kurz ein Brot und begaben uns anschliessen mit den Cable Car zurück zum Hotel. Im Hotel wurden wir nach dem Blogschreiben nicht mehr alt.
 
Karin möchte hier noch anfügen, dass sie bis jetzt noch in KEINEM Starbucks war. So langsam wird sie ranzig!!

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31. August 2012 5 31 /08 /August /2012 23:14
Um 7.30 Uhr machte sich heute Morgen der Wecker bemerkar. Wir wollten es gemütlich angehen. Thömu ging noch kurz ins Coop für die letzten Einkäufe und das Frühstück im Zug. 
Nachdem wir unsere Wohnung Feriensicher gemacht haben, verliessen wir unser Heim bei strömendem Regen und äusserst kühlen 11 Grad. Bei diesem Sauwetter bevorzugten wir es mit dem Bus an den Bahnhof zu fahren, wollten wir unsere Taschen nicht noch mehr bewässern.
Um 9.25 Uhr verliess unser Zug Spiez Richtung Zürich. Unterwegs frühstückten wir und lasen noch die letzte CH-Zeitung. 

In Zürich mussten wir noch recht lange anstehen, bis wir unser Gepäck aufgeben konnten. Anschliessend gingen wir durch die Sicherheitskontrolle und den Zoll und weiter zum Gate E. 
Dort genehmigten wir uns an der Alpenblick-Bar, heute ohne Alpenblick, einen Kaffee und warteten, bis die Schlange beim Boarding kürzer wurde. 
Dann erblickten wir doch noch Karin's Arbeitskollege Mänu mit seiner Freundin Janine, welche zufälligerweise auf dem gleichen Flug waren. 
Nun hiess es aber einsteigen und unsere Plätze 26A und B einnehmen. 
Geplante Startzeit wäre 13.05 gewesen, das Gate verliessen wir ein paar Minuten später. Auf dem Rollfeld verzögerte sich die Sache auch noch ein bisschen, bis wir um 13.30 Uhr abhoben. Nach dem obligaten SWISS-Snack wurde schon bald das Essen serviert. Es gab Pouletgeschnetzeltes Zürcher Art, das heisst: Eben geschnetzeltes Poulet an Champignon-Rahmsauce, Rösti-Tätschli, Erbsli und Rüebli. Es war sehr fein!!!
Der Kapitän machte uns noch auf die Reiseroute gluschtig, welche über Island, Grönland, Kanada, Seattle führte. (74 Grad nördlich). Island bekamen wir nicht zu Gesicht, es hatte viele Wolken und wir waren wohl auch zu nördlich. Umso schöner war es dann, als wir Grönland erreichten. Zuerst Fjorde, dann kamen Gletscher und Eisberge hinzu, bis wir eine riesige Eiswüste überquerten. Alles Gletscher, soweit das Auge reichte. 
Später überquerten wir de kanadische Tajga, eine menschenlose Gegend mit unzähligen Seen.
Nach 10 Stunden im Flugi hätten wirs eigentlich gesehen, immerhin haben wir die Westküste erreicht. Da gab es auch noch zum letzten Mal etwas zu essen (Pizzabrot). 
Auf der Route nach Süden sahen wir noch den Mount Rainer und St. Helen. Ausserdem waren zum Teil riesige Rauchwolken von Waldbränden zu sehen.
Der Anflug auf Frisco war nicht sehr spektakulär, einzig Alcatraz sahen wir , der Rest war unter den Wolken. 

Um 16.30 Ortszeit landeten wir nach genau 12 Flugstunden. An der Immigration mussten wir relativ lange anstehen.  Das Gepäck bekamen wir rasch.  Dann warteten wir noch auf Mänu und Janine, was länger als angenommen dauerte. Dabei beobachteten wir noch einen Spürhund, welcher sein Frauchen ziemlich auf Trab hielt. 

Gemeinsam gingen wir zum AirTrain. Dieser führte uns zur Autovermietung und die anderen zwei zur U-Bahn in die Stadt.

Das Mietwagenprozedere bei Alamo ging relativ schnell und wir konten uns ein Auto auslesen: Dodge Charger, ein richtiger Amischlitten.
Wir beluden den Schlitten, installiertet Franz, welcher uns erstaunlich rasch fand. Dann konnte es losgehen und Thömu steuerte uns schnurstracks auf den  Highway. In die Innenstadt gelangten wir auch schnell. Dann wurde es trotz Navi etwas schwieriger. Franzi wollte noch etwas weiter, aber für die 4th Street war eine Umleitung signalisiert, die im Nirvana endete... Also nochmals einen Kreis um ein paar Blöcke. Als wir dann vor dem Hotel standen, wurden wir für die Autoeinfahrt nochmals um eine Ehrenrunde gebeten. Als wir dann in der Hoteleinfahrt standen wurde uns der Preis fürs Parken genannt: 60$ pro Nacht!!!??? Bei der Buchung des Hotel wurde die Hälfte des Betrages genannt. Für ein Parking dieser Preisklasse durften wir aber noch einmal eine letzt Ehrenrunde drehen...

Nachdem da Auto im Parkhaus parkiert war, konnten wir nun einchecken. Wir bekamen ein schön grosses Zimmer mit riesigem Bett. 
Wir deponierten nur kurz unsere Sachen und gingen anschliessend in die nächste Beiz. Dort bestellten wir noch etwas vom Huhn. 
Nachdem wir fast alles aufgegessen hatten, gingen wir zurück ins Hotel. Um 6.15 Uhr Schweizer Zeit waren wir um 21.15 Uhr dann doch noch im Bett und waren sofort weg.
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30. August 2012 4 30 /08 /August /2012 19:56

startklarSo, die Taschen sind gepackt, das Check-In ist erledigt und unser Reisemaskottchen Mrs. Jack und Jack Junior ist ganz "zablig" einen neuen Kontinent zu besuchen.

Um 9.25 Uhr startet unsere Reise mit der Zugfahrt nach Zürich. Dort heben wir voraussichtlich um 13.05 Uhr mit der SWISS nach San Francisco ab.

Wenn es gut geht, werdet ihr am Samstag Morgen (Schweizer Zeit) hier von uns lesen können.

Bis dann!

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28. August 2012 2 28 /08 /August /2012 23:47

Nur noch wenige Tage und wir verreisen wieder einmal! :-)

Am Freitag, 31.08. starten wir in Zürich um 13.05 Uhr mit dem SWISS-Flug LX038 - Ziel San Francisco. Dort lassen wir uns für zwei Nächte zur anklimatisierung nieder.  

Am Sonntag 2. September fahren wir mit einem Mietwagen Richtung Yosemite Nationalpark los. Dann geht es quer duchs Land über Salt Lake City zum Yellowstone Nationalpark, in welchem wir vom 6. bis 9. September auf Elch, Bison und Bärenjagt sein werden. :-)

Anschliessend fahren wir voraussichtlich über den Glacier Nationalpark, der Grenze zu Kanada entlang nach Vancouver und schlussendlich wieder zurück nach San Francisco. Da haben wir noch gar nix gebucht, lassen wir uns einfach treiben.

Das würde dann ungefähr so aussehen: karte


In Frisco müssen wir spätestens am 22. September um 19.35 Uhr in unseren SWISS-Flugi LX039 nach Zürich steigen. Dort kommen wir am 23. September um 15.40 an. Daran wollen wir jetzt aber noch nicht denken.


Natürlich wollen wir euch hier auf unserem Blog möglichst aktuell mit Text und Bild auf dem laufenden halten.

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27. April 2012 5 27 /04 /April /2012 17:43

Am 31. August fliegen wir mit der Swiss von Zürich nach San Francisco. Mit dem Auto fahren wir Richtung Yosemite Nationalpark. Dann geht es weiter über Salt Lake City zum Yellowstone Nationalpark und bis zur kanadischen Grenze. Dieser Entlang gehts Richtung Vancouver / Seattle und dann der Küste entlang wieder nach San Francisco. Dort besteigen wir am 22. September das Flugi und kommen am 23. September in Zürich an.

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