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9. Mai 2013 4 09 /05 /Mai /2013 13:39

Wir nahmen den 20m-Fussmarsch zum Zug in Angriff und erreichten den 7.35 Uhr-Zug. Unser Kreditkartenticket funktionierte auch hier. Mit 205km/h bretterte der Zug dem Flughafen entgegen, welchen wir nach 20 Minuten erreichten.

Das Gepäck waren wir schnell los, haben wir ja gestern Nachmittag mit dem iPhone bereits eingecheckt. Bei der Sicherheitskontrolle war heute die Hölle los. Die Schlange bildete sich weit über die dafür vorgesehene Zone. Ist das, weil heute Auffahrt ist?? Unterwegs fanden wir noch ein Relikt aus Swissair-Zeiten: Ein Handgepäck-Abmess-Ständer mit der Swissair-Aufschrift.

Nach ca. 15 bis 20 Minuten waren wir auch da durch. Im Terminal war aber auch alles vollgestopft. Karin ergatterte sich an unserem Gate zwei Sitzplätze, während Thömu mit den restlichen Kronen noch Kaffee und Proviant einkaufte.

 

Etwa um 9.20 Uhr konnten wir in den Airbus A320 der Swiss einsteigen. Dabei erblickten wir auch noch Sven Leuenberger, der 2 Reihen vor uns in der Economy-Klasse (!) Platz nahm. Zu erwähnen ist auch noch ein ultranervöser Typ, der schon am Gate äusserst hektisch auf dem iPhone und iPad herumdrücke und im Flugzeug noch aufs Ausschalten erinnert werden musste. Haargenau nach Flugplan standen wir mit Flug LX1249 um 9.45 Uhr auf der Startpiste und beschleunigte.

Während des Flugs schrieben wir noch etwas Tagebuch, beobachteten Sven, wie er fast den ganzen Flug verpennte (hat letzte Nacht wohl durchgemacht… ;-)) und mampften das Pizzabrot.

 

Zürich erreichten wir 5 Minuten zu früh um 12.05 Uhr. Beim Warten aufs Gepäck erkundete sich Thömu bei Sven noch nach dem Stand der Dinge beim SCB auf dem Transfermarkt.

Wir verabschiedeten uns von Sven und gingen zum Bahnhof, wo wir den 12.40 Uhr-Zug erreichten.

Im Zug wurde noch dieser Blog fertiggestellt und Fertig. Adiä, bis Ende August!! :-) 

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8. Mai 2013 3 08 /05 /Mai /2013 23:55

Nach dem Frühstück, wo wir noch Ueli Schwarz erblickten, schlenderten wir Richtung Skeppsholmen. Um auf diese Insel zu kommen mussten wir über die „Kröndlibrücke“. Da ziert eine grosse Krone das Geländer der Brücke. Weiter dem Wasser entlang kamen wir zu einem grossen Segelschiff. Wir fanden heraus, dass es eine Jugendherberge war. Echt cool.

Wir gingen wieder über die gekrönte Brücke und kamen zum Grand Hotel. Vor dem Eingang war eine Horde Teenager-Weiber, welche alle Transparente hatten (we love 1D) und alle kurz vor dem Zusammenbruch waren :o). Es sprach sich herum, dass in diesem Hotel die Boyband „one Direction“ logierte und bestimmt irgendwann mal aus dem Hotel rauskommen würde. Wann wusste wohl niemand :o) Wir schauten dem Geschehen etwas zu und als es uns zu blöd wurde, gingen wir weiter. Wir schlenderten zum Schloss, wo im Innenhof die nächste Menschenansammlung war. Gwundrig wie wir sind, gingen wir hin und schauten uns das an. Und was sahen wir – Tscheinsch se Gard :o) Zuerst kam die Musikgesellschaft Stockholm, danach stramme Menschen in Uniform. Wir beobachteten das Prozedere und als es fast fertig war, gingen wir weiter. Nach einem Mittagssnack gingen wir langsam zurück und setzten uns noch ein wenig ans Wasser, bevor wir uns im Hotelzimmer die Schweizer Fan-Sachen anzogen.

Ein letztes Mal ging es mit der Tunnelbanane zum Stadion hinaus. Die Hölle war vor dem Stadion nicht gerade los und so gingen wir bereits rein. Da heute scheinbar nicht viele Leute erwartet wurden, durften wir auf der unteren Etage einen Platz aussuchen. Den Schweizer Fans wurde ein Eck-Sektor zugeteilt, uns passte das nicht und so gingen wir weiter in die Mitte und sassen schlussendlich direkt an der Blauen Linie hinter den slowenischen Spielern. Die Plätze waren super, wie auch das Spiel. Während dem Einspielen, ging Thomas noch ein wenig in die Nähe der Spieler, um Fotos zu machen und nutzte auch gerade die Gelegenheit, beim General-Manager der Schweiz noch eine Unterschriften-Sammlung auf unserer Schweizerfahne zu organisieren.

Nun begann aber das Spiel und unsere Nati zeigte einmal mehr ein super Spiel. Zuerst wurde gegen den Aufsteiger zwar noch etwas geknorzt und kassierte prompt das 0:1. Innerhalb der letzten 5 Spielminuten des ersten Drittels kehrte man das Spiel aber schon auf 3:1. Im zweiten Drittel wurde auf 5:1 erhöht und im letzten Drittel gabs nochmals 2 Tore zum 7:1 Endstand zu bejubeln. Die Schweizer hatten die nicht allzu einfache Aufgabe gegen den Underdog mit Bravour erfüllt. Nach dem Spiel, gab es wiederum die schon fast traditionelle Zeremonie. Da wurde die grosse Schweizerfahne gespannt und alle sangen nochmals lauthals den Schweizerpsalm. Das Gedränge auf dem Vorplatz war zwar nicht mehr das grösste, viele Fans sind scheinbar nach dem Spiel gegen Tschechien schon abgereist. Danach gingen wir langsam Richtung Hotel, denn wir hatten dann noch eine Mission :o).

Im Hotel angekommen war die vom Hotel aufgestellte Schweizerfahne zum 4. Mal präsent. Anschliessend gingen wir in den 1 Stock und legten unsere Fahne mit Filzstiften wie abgemacht hin. Danach setzten wir uns in die Lobby und warteten bis unsere Mannschaft ankam, was ca. 1h15min nach Spielschluss auch der Fall war. Wir sahen dem Eintreffen der Spieler zu, Plüss erkannte uns wieder und sagte von der Treppe her noch Hallo. Die meisten gingen direkt hoch zum Imbiss. Wir warteten unten ein paar Minuten und gingen anschliessend auch hoch, um mal zu schauen, ob sich da schon was getan hat. Und siehe da, die Meisten haben bereits unterschrieben. Josi, Gerber und Plüss konnten wir auch noch für ein Foto abfangen.

Nun war es schon spät und wir gingen Richtung Gangnam Style, um eine Beiz zu suchen. Beim Restaurant Lasse Lucidor kehrten wir ein. Wir bestellten uns beide Sirloin Steak mit Ducheses Kartoffeln, Gemüse und als Deko Salat. Thomas rümpfte massiv die Nase. Nachdem er sein Fleisch von dem Grünzeugs befreit hatte, konnte auch Thomas mit Essen beginnen. Das Essen war sehr lecker und mit einem Espresso, rundeten wir das ganze ab. Thomas hörte vom Nachbarstisch etwas Ähnliches wie „chöi mir zahlä“ und so sagte er das auch. Der Kellner nickte und brachte uns die Rechnung.

Nun schlenderten wir wieder zurück zum Hotel, wo wir unsere Sachen packten und nicht mehr allzu alt wurden. Knapp vor Mitternacht löschten wir das Licht und konnten so etwas mehr als 6 Stunden schlafen.

 

 

Slowenien - Schweiz 1:7 (1:3, 0:3, 0:1)

Globe Arena, Stockholm. - 2132 Zuschauer. - SR Jerabek/Kaval (Tsch/USA), Carlson/Valach (Ka/Slk). - Tore: 7. Pajic (Pavlin, Pretnar) 1:0. 15. Bodenmann (Cunti, Hollenstein) 1:1. 18. Cunti (Bodenmann, Hollenstein/Ausschluss Music) 1:2. 20. (19:23) Hollenstein (Bodenmann, Cunti/Ausschluss Ticar) 1:3. 32. Hollenstein (Julien Vauclair, Walker) 1:4. 36. Simon Moser (Martin Plüss, Niederreiter/Ausschluss Pajic) 1:5. 40. (39:53) Ambühl (Suri) 1:6. 45. Suri (Ambühl, Gardner) 1:7. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Slowenien, 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

 

Slowenien: Hocevar (41. Kristan); Gregorc, Robar; Kranjc, Pretnar; Pavlin, Kovacevic; Tavzelj; Jeglic, Ticar, Sabolic; David Rodman, Marcel Rodman, Urbas; Razingar, Pajic, Basic; Golicic, Music, Pance; Gasper Kopitar.

 

Schweiz: Martin Gerber; Seger, Julien Vauclair; Josi, von Gunten; Blindenbacher, Philippe Furrer; Blum, Grossmann; Niederreiter, Martin Plüss, Simon Moser; Suri, Gardner, Ambühl; Bodenmann, Cunti, Hollenstein; Walker, Trachsler, Bieber.

 

Bemerkungen: Schweiz ohne Monnet, Bürgler, Stephan (alle überzählig) und Berra (Ersatztorhüter). - Schüsse: Slowenien 14 (6-3-5); Schweiz 38 (16-13-9). - Powerplay-Ausbeute: Slowenien 0/2; Schweiz 3/4.

 

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 21:52

Heute stand ein Ausflug auf eine Küsteninsel nach Vaxholms auf dem Programm. Dazu mussten wir mit der Metro bis Tekniska högskolan fahren. Der Bus 670 Abfahrt um 10.35 Uhr stand schon da, also stiegen wir ein. Unser Metro-Abi galt auch da.

Mit dem Bus ging es stadtauswärts. Ab und zu hielt er bei einer Haltestelle an, zwischendurch befand sich so eine auch auf der Autobahn!??

Nach 45 Minuten erreichten wir Vaxholms. Zufälligerweise stiegen wir gerade bei der Endstation aus. Endstationen heissen hier nicht etwas so, wie der Bus angeschrieben ist, sondern haben meistens einen anderen Namen und es wir auch nicht auf die Endstation hingewiesen. Der Chauffeur würde dies dann wohl schon machen.

Wir genossen das schöne Wetter im härzigen Dörfchen und schlenderten etwas um die hübschen schwedischen Holzhäuschen herum. Am Hafen genossen wir etwas die Sonne und beobachteten das Geschehen. Natürlich fehlte auch das obligate Käfeli nicht. :-)

Wir schauten es auch noch an, wie man mit dem Boot zurück nach Stockholm kommen könnte. Da aber noch nicht so Saison war, verkehrten fast keine Schiffe.

Um 14.20 Uhr gingen wir auf den Bus, welcher uns zurück nach Stockholm brachte. Auf der wiederum 45 minütigen Fahrt, dösten wir beide mal ein, so verging die Zeit auf jeden Fall etwas schneller.

In Stockholm steuerten wir den Kungsträdgården an. Schon gestern sahen wir aus dem T.G.I.F, dass die Bäume dort schön zu blühen begannen. Heute in der Metro-Zeitung war auch so etwas erwähnt. Also nichts wie hin. Klar, wenn es doch in der Zeitung steht, kommen die Leute in Scharen. Was für ein Menschenauflauf in diesem Park mit den schönen rosa Blüten. :-) Wir schossen auch ein paar Fotos und gingen dann in ein Beizli zu einem Käfeli. An diesem Frühlingstag mit über 20 Grad fanden wir nur noch Plätze am Schatten, alle Schweden wollen nun an die Sonne…

Nach dem Käfeli schlenderten wir noch etwas auf Gamla Stan herum, bevor wir auf Beizensuche fürs Nachtessen gingen. Dabei stiessen wir auch noch auf die Weissrussische Nati. Im Restaurang Sallys Bar in den Gassen von Gamla Stan wurden wir fündig und assen sehr feinen Lachs.  

Nach dem Nachtessen gingen wir noch der Sonne entlang zurück zum Hotel. Dort wurden wir nicht mehr sehr alt und landeten bald einmal im Bett.

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6. Mai 2013 1 06 /05 /Mai /2013 23:36

Nach der Morgentoilette gingen wir Richtung Frühstück. Und wer wartete bei uns auf dem dritten Stock auch noch auf den Lift? Martin Plüss. Auf der Liftfahrt gratulierten wir auch ihm zum gestrigen Spiel. Angesprochen auf das Spiel heute, meinte er, dass die Tschechen defensiv wohl stärker als die Kanadier seien. Unten angekommen gaben wir ihm natürlich noch die besten Wünsche auf den Weg.

Nach dem Frühstück gings wieder mal nach Gamla Stan auf den Stortorget, wo noch ein Foto der bunten, historischen Gebäude in der Morgensonne auf dem Programm stand. :-) Nach der Fotosession entschlossen wir uns noch gleich, dort an der Sonne uns einen Cappuccino zu genehmigen.

Wir genossen die Sonne und die Wärme, war heute der starke Wind von gestern ausgeweht…

Nun gingen wir Richtung Tramhaltestelle, wo wir auf das Tram zur Insel Djugården warteten. Damit fuhren wir bis zum Tivoli. Dort entschlossen wir uns den Skansen-Park zu besuchen. Dies ist ein Park der auch Schweden-Miniatur genannt wird. Zwar nicht à la Swiss-Miniatur, sondern mit normalgrossen-Gebäude in historischem, schwedischem Stil sowie den Tieren, welche in Skandinavien leben. Zuerst gings den Tieren nach. Über die Mittagszeit waren viele etwas faul am Herumliegen. Mister Petz und einen Wolf sahen wir dennoch. Die Elche und die Rentiere waren auch da, wobei dir Rentiere auch noch Nachwuchs zu bieten hatten, jöö, waren die herzig. :-) Wir bewunderten noch den schönen Park, bevor wir gegen 14.00 Uhr die Rückreise zum Hotel antraten.

Im Hotel wurde die Fanmontur montiert und dann gings ab zum Station. Als wir beim Stadion ankamen, konnten wir schon die Kugel rein. Wir bestellten und Glacés und etwas Flüssiges und nahmen dann unsere Plätze, wiederum im Schweizer Fanblock ein.

Nach der, heute einigermassen zuhörbaren Nationalhymne, begann das Spiel gegen die Tschechen so lala. Sie kamen schon sehr früh zur ersten Torchance, danach übernahmen aber die Schweizer mehrheitlich das Zepter. Mit viel Einsatz erkämpften sie sich die ersten Torchancen. 2 Minuten vor der Pause erzielten die Eisgenossen dann ihr erstes Powerplay-Tor der WM und man führte schon wieder. Nach der Pause erhöhte man noch auf 2:0 bevor man die Tschechen dann auf 2:2 heranliess.

Nach der zweiten Pause gab’s für uns noch einen Kiss-Cam-Muntsch und anschliessend erhöhten die Schweizer auf 4:2 und trafen am Schluss noch das leere Tor zum sensationellen Schlussstand von 5:2. Der grosse Teil der 3537 Zuschauer tobte ohne Ende, hat man doch zum ersten Mal an einer WM drei Spitzenteams geschlagen!!! Unser Jösu wurde noch zum besten Spieler erkoren, uns passts… (zum 3. Mal in Folge konnten wir aber die Wahl zum besten Spieler nicht ganz verstehen…).

Draussen vor dem Stadion ging nach dem Spiel wieder die Post ab. Die grosse Schweizerfahne wurde ausgerollt, die Hymne gesungen und noch abgetobt.

Als sich das Fest etwas gelegt hatte, fuhren wir mit der Tunnelbana in die Stadt und suchten das T.G.I.F. auf. Nach dem feinen Nachtessen und einem Espresso tigerten wir glögglend durch die Gassen zum Hotel. Immer wieder wurden wir auf die Leistung der Schweizer Jungs angesprochen. Wir werden die Lobesworte bei Gelegenheit weiterleiten. Diese hatten wir heute nicht, am Eingang war zwar wieder die Schweizerfahne platziert, aber Spieler waren keine zu finden.

Im Zimmer lasen wir noch ein paar Matchberichte und schauten WM und NHL, bevor wir uns ins Bett warfen.

 

 

Schweiz - Tschechien 5:2 (1:0, 1:2, 3:0)

 

Globe Arena, Stockholm. - 3537 Zuschauer. - SR Croft/Ronn (USA/Fi), Suominen/Woodworth (Fi/USA). - Tore: 18. Ambühl (Gardner, Josi/Ausschluss Caslava) 1:0. 27. Niederreiter (Simon Moser, Martin Plüss) 2:0. 34. Hudler (Tlusty, Voracek/Ausschluss Martin Plüss) 2:1. 40. (39:12) Hudler (Irgl) 2:2. 46. Simon Moser (Martin Plüss) 3:2. 54. Bodenmann (Hollenstein, Cunti) 4:2. 60. (59:21) Suri (Walker, Julien Vauclair) 5:2 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 2mal 2 Minuten gegen Tschechien.

 

Schweiz: Berra; Seger, Julien Vauclair; Josi, von Gunten; Blindenbacher, Philippe Furrer; Blum, Grossmann; Niederreiter, Martin Plüss, Simon Moser; Walker, Trachsler, Bieber; Bodenmann, Cunti, Hollenstein; Suri, Gardner, Ambühl.

 

Tschechien: Salak; Michalek, Smid; Nakladal, Hejda; Caslava, Kutlak; Voracek, Hudler, Tlusty; Vrbata, Hanzal, Fleischmann; Hertl, Kovar, Tenkrat; Irgl, Novotny, Hubacek; Vrana.

 

Bemerkungen: Schweiz ohne Stephan, Monnet, Bürgler (alle überzählig) und Martin Gerber (Ersatztorhüter). Timeout Tschechien (57.). Tschechien von 56:44 bis 57:05 und von 57:22 bis 59:21 ohne Torhüter. - Schüsse: Schweiz 31 (15/9/7); Tschechien 38 (14/15/9). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz (1/2); Tschechien (1/3).

 

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5. Mai 2013 7 05 /05 /Mai /2013 23:21

Nach dem Frühstück gingen hinaus und schlenderten ein wenig herum. Unsere erste Station war das Rathaus. Dort machten wir zwei-drei Fotos und gingen anschliessend Richtung Wasser. Dort liefen wir, zum Glück mit massivem Rückenwind, zum Stadshus, wo wir ein wenig die Sonne genossen, bevor wir weiter gingen. Da es bereits 11.00 Uhr war, war es Zeit für ein Käfeli. Wir gingen in eine Beiz, bestellten uns 2 Cappuccinos und genossen diese draussen an der Sonne.

Wir kamen zu einem Park wo lauter Frankreich-Fahnen hingen, wieso auch immer. Wohl irgendein Werbeanlass... Wir schauten den Leuten ein wenig zu und gingen anschliessend durch Fussgängerzonen weiter zum Nybrokalen (ein Hafen). Auf dem Weg dorthin, glaubt Karin, Doug Sheddan gesehen zu haben. Wir setzten uns ein wenig ans Wasser, sahen den Entlein und den Touri-Schiffen zu und als uns ein kleines Hüngerchen plagte, gingen wir zum gelben M.

Doch nun wurde es Zeit, wieder Richtung Hotel zu gehen, denn schliesslich hat unser Nati noch ein Spiel. Auf einmal sahen wir auf der anderen Strassenseite einen Nespresso-Shop. Natürlich wollten wir uns den auch noch von innen ansehen und wir stogelten hinein. Drinnen sahen wir, dass man dort auch „Degustieren“ kann – was wir auch machten :o). Gekauft haben wir nichts. Nun gingen wir aber auf direktem Weg zum Hotel und als wir gerade um die Ecke kamen, sahen wir den Mannschaftscar vor der Türe stehen. Es war kurz vor 14.00 Uhr und unsere Nati kam geschalt die Treppe hinunter. Wir wissen nicht genau, ob sie unsere guten Wünsche (gäbet aues Gielä, Hopp Schwiiz) für das Spiel mitbekommen haben, oder ob sie bereits in ihrer Hockeywelt waren, Ryan Gardner hatte auf alle Fälle ein Schmunzeln auf den Lippen :o).

Im Zimmer zogen wir uns unsere Fanutensilien an und machten uns wenig später mit der Metro auf zum Globen. Dann suchten wir unsere Plätze im Stadion auf, was für ein Zufall unsere selber gebuchten Tickets waren genau im riesigen Schweizer Fanblock. Rund herum waren nur Schweizer zu sehen, und dementsprechend Stimmung konnten wir auch machen. „Heimspiel in Stockholm!¨“ Wir sahen ein ganz geiles Spiel. Die Schweiz führte früh mit 1:0, geriet dann aber im letzten Drittel doch noch 1:2 in Rückstand. Zum Glück konnte Niederrreiter noch mit einem Stochertor ausgleichen und somit ging die Partie in die Verlängerung und dann ins Penaltyschiessen. Dort war Reto „Bodensuri“ Suri mit zwei Treffen mit Tinu Gerber der Matchwinner. Duchene verwertete seinen 3. Und letzten Penalty nicht. Sieg!!! Was für eine Stimmung im mit 6101 Fans nur halbvollen Stadion (mehr als die Hälfte Schweizer). Die Party ging draussen vor dem Stadion natürlich weiter. Es wurde gesungen und gesprungen, bis sich die rote Meute auflöste. Auch wir begaben uns dann zur Metro.

Es war bereits nach 20.00 Uhr als wir uns auf die Suche nach etwas zum Znacht machten. Bei einer Schwedisch/Italienischen Beiz gingen wir rein und bestellten beide Pizza Hawaii. Wir waren nicht die einzigen Schweizer. Thomas zählte ca. 20 Stück.

Als wir wieder zurück im Hotel waren, waren unsere Eisgenossen auch noch wach und sassen ein bisschen in der Lobby herum. Sie waren jetzt etwas entspannter und nahmen unsere Gratulationen gerne entgegen :o). Gerber und Josi erkannten wir, die anderen 3 nicht… ;-) Nummer auf Trainer bitte!! ;-)

Im schauten wir noch Norwegen – Dänemark, sowie Chigaco – Minnesota, und gingen dann anschliessend auch ins Nest.

Schweiz - Kanada 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 0:0) n.P.

Globe Arena, Stockholm. - 6107 Zuschauer. - SR Baluska/Olenin (Slk/Russ), Scheljanin/Woodworth (Russ/USA). – Tore: 14. Hollenstein (Walker, Trachsler) 1:0. 35. Ladd (Schenn, Stamkos) 1:1. 48. Read (Eberle) 1:2. 54. Niederreiter 2:2. – Penaltyschiessen: Eberle - (gehalten), Niederreiter - (gehalten); Giroux - (gehalten), Suri 1:0; Duchene 1:1, Gardner - (gehalten); Martin Plüss - (gehalten), Stamkos - (gehalten); Ambühl - (gehalten), Duchene - (gehalten); Hollenstein - (gehalten), Eberle - (gehalten); Bodenmann - (gehalten), Read - (gehalten); Suri 2:1, Duchene - (gehalten). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen Kanada.

 

Schweiz: Martin Gerber; Seger, Julien Vauclair; Josi, von Gunten; Blum, Grossmann; Blindenbacher, Philippe Furrer; Niederreiter, Martin Plüss, Simon Moser; Suri, Gardner, Ambühl; Walker, Trachsler, Bieber; Bodenmann, Cunti, Hollenstein.

 

Kanada: Smith; Robidas, Dillon; Schenn, Brian Campbell; Harrison, Brodie; Schultz; Simmonds, Eric Staal, Jordan Staal; Stamkos, Giroux, Ladd; Eberle, Duchene, Hall; Read, O'Reilly, Skinner.

Bemerkungen: Schweiz ohne Stephan, Monnet, Bürgler (alle überzählig) und Berra (Ersatztorhüter). Lattenschuss Niederreiter (54.). - Schüsse: Schweiz 28 (12-5-11-0); Kanada 21 (3-8-9-1). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/2; Kanada 0/2.

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4. Mai 2013 6 04 /05 /Mai /2013 18:07

Der Frühstückraum war heute Morgen völlig überfüllt. Wir wurden ins Restaurant im ersten Stock geschickt, dort war jedoch auch alles voll. Wir entschieden uns, an der Bar im Eingangsbereich Platz zu nehmen. Im ersten Stock weiter hinten, wäre noch das Frühstück für unsere Nati aufgetischt gewesen, wir uns aber nicht dafür uns dort zu bedienen und Platz zu nehmen. :-)

Während unserem Frühstück tigerten manchmal noch irgendwelche Nati-Funktionäre, wie auch Tinu Gerber herum.

 

Etwas nach 10.00 Uhr machten wir uns auf die Socken um die Stadt weiter zu erkunden. Wir stiegen in die rote Metro und fuhren damit auf die Insel Södermalm. Dort aus gingen wir zu Fuss in den Skinnarviksparken. Dort mussten wir über die, vom Gletscher geschliffenen Felsen, ein paar Meter hochkrackseln. Anschliessend hatten wir einen herrlichen Ausblick über den Riddarfjärden auf Stockholm mit dem Stadshus, die vielen Kirchen und der Gamla Stan. Wir verweilten etwas auf den Felsen, genossen die Sonne und die Aussicht.

Zurück bei der Tunnelbanan-Station erblickten wir noch ein Café, wo wir uns gleich an die Sonne pflanzten und einen Cappuccino bestellten und genossen.

Wir fuhren mit der Tunnelbana weiter bis zur Station Slussen (Schleuse). Dort wollten wir mit dem Katarinahissen (Katarina-Aufzug) auf die Aussichtsplattform Gondolen fahren. Der Lift ist aber scheinbar wegen schlechtem Zustand ausser Betrieb… Also hiess es Treppenlaufen. Auf der Aussichtsplattform hatten wir eine schöne Aussicht die Insel Gamla Stan.

Nach ein paar Fotos gingen gingen wir zur Altstadt Gamla Stan. Wir schlenderten etwas dem Wasser entlang und beobachteten das Geschehen an der Schleuse. Anschliessend begaben wir uns ins Labyrinth von Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm. Wir schlenderten durch die engen, verwinkelten Gassen mit den schönen bunten Häusern. In einem Eis-Shop bestellten wir uns zwei feine Glacés, welche wir davor mampften und das geschehen beobachteten.

Es ist Wochenende und WM, Stockholm ist also im Moment ziemlich gut gefüllt. :-)

Nach der Stärkung gingen wir zum Kungliga Slottet, dem königlichen Schloss. Auch da stehen natürlich ein paar Hampelmänner vor dem, nicht besonders schönen, aber riesigen Schloss.

Später schlenderten wir noch etwas herum, bevor wir uns im Hotel etwas ausruhten.

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3. Mai 2013 5 03 /05 /Mai /2013 23:59

Als erstes gingen wir in den Untergrund, um ein 7-Tage-Metro-Ticket zu kaufen. Wir stellten uns in die Schlange, doch als wir dran kamen, sagte uns die Dame hinter der Scheibe, dass wir eine neue Karte am Kiosk nebenan kaufen mussten. Super, Hauptsache wir sind für nichts angestanden… Wir gingen also in den Kiosk und kauften uns dort das Abo.  

Anschliessend gingen wir wieder hinaus und schlenderten zum Stadhuset, wo jeweils der Nobelpreis vergeben wird. Dort machten wir im Garten einige Fotos und wollten auch noch auf den Turm. Doch da musste man zuerst ein Ticket lösen und für die nächste Tour um 11.55 Uhr, hatte es nur noch ein Ticket. So nahmen wir halt für die übernächste Tour um 12.35 Uhr zwei Tickets und bezahlten für beide 80 Kronen.

Nun hatten wir knapp 2 Stunden Zeit und so schlenderten wir Richtung Insel Riddarholmen und genossen die schöne Aussicht zum Stadhuset. Anschliessend schlenderten wir noch ein wenig auf Gamle Stan herum und waren pünktlich wieder beim Stadhuset. Wir bekamen kurz ein paar Infos und schon konnte es losgehen. Über 360 Treppenstufen warteten auf uns. Am Anfang war das Geschnurr der Besucher noch hörbar, doch das änderte sich bald einmal :o). Nach ca. 10 Minuten waren wir oben auf dem Turm und konnten die wunderschöne Aussicht über Stockholm geniessen. Thomas machte eifrig Fotos und nach ca. 20 Minuten mussten wir wieder nach unten, denn die nächste Gruppe wollte hoch.

Als wir wieder unten waren, machte sich ein Hüngerchen bemerkbar und wir gingen zum Italiener. Dort bestellten wir uns Pasta und genossen diese an der Sonne bei angenehmen Temperaturen. Nach dem obligaten Espresso, war es auch schon wieder Zeit für weiter.  

Bei einer kurzen Rast im Hotel sahen wir, dass weisser Car mit dem Eishockey-WM-Logo davor stand und einige geschalte Männer stiegen ein. Thomas konnte unser Nati-Captain, Matthias Seger sehen und Karin stach Ryan Gardner ins Auge. Also doch. Wir logieren definitiv im selben Hotel wie unsere Nationalmannschaft!

Etwas nach 18.00 Uhr machten auch wir uns auf den Weg Richtung Ericsson Globe. Wir zogen unsere Fanutensilien an und gingen zur Metrostation, wo uns der nächste Schüttelbecher direkt zum Stadion brachte. Dort angekommen, gingen wir in diverse Fanshops und suchten anschliessend den Eingang Nr. 6. Wir fanden den auf der Hinterseite und gingen rein. Drinnen suchten wir den Sektor B22 und fanden auf dem Weg dorthin noch unseren Meistertrainier Antti Törmänen. Der war gerade mit 2 Typen am Diskutieren. Thomas plagte noch ein Hüngerchen und so bestellte er für uns beide noch einen Hot Dog mit Bier und für Karin mit Cogi. Die Verpflegungsmöglichkeiten im Stadion sind nicht sehr berauschend, ausser Hot-Dog, Chips und Popcorns bekommt man nichts… Wir suchten unsere Plätze in der 1 Reihe auf und installierten unsere Schweizerfahne. Wir hofften stark, dass wir nicht die einzigen Schweizer inmitten von gelb/blauen waren, alle Sorge vergebens, es kamen noch jede Menge Fans in roter Kleidung.  

Das Spiel und die Stimmung im kugelrunden Stadion war super, mehrheitlich von den Schweizer Fans. Wir freuten uns riesig übe den 2:3 erfolg.

Nach dem Spiel suchten wir die Metro auf und fuhren zurück ins Zentrum. Wir erwischten den falschen Ausgang und somit landeten wir etwas weiter weg vom Hotel. Bevor wir aber zurückgingen, hatte Thomas nach dem miggerigen IKEA-Hot-Dog wider Hunger und so machten wir den Umweg über das 7Eleven. Alle Leute schauten uns nach, denn wir tönten wie ein Alpaufzug. Unser Glöggli war natürlich dabei!

Als wir ins Hotel kamen, haben die Mitarbeiter vom Hotel die Schweizerfahne aufgehängt. Schöne Geste an unsere Mannschaft!

Im Zimmer schrieb Karin noch kurz das Tagebuch, bis Thomas auf einmal sagte „Der Car kommt“. Jaaaaa – unsere Eisgenossen sind wieder da! Exakt um 23:52 Uhr stiegen sie aus! :o)

Nun heisst es für uns aber Feierabend. Schliesslich ist es schon nach Mitternacht! Wir wünschen eine gute Nacht!

Schweden - Schweiz 2:3 (0:0, 1:2, 1:1)

Globe Arena, Stockholm. - 12'550 Zuschauer (ausverkauft). - SR Croft/Rönn (USA/Fi), Suominen/Valach (Fi/Slk). - Tore: 23. Bieber (Blum, Walker) 0:1. 29. Niederreiter (Martin Plüss) 0:2. 39. Fransson (Danielsson, Eriksson/Ausschlüsse Seger, Philippe Furrer) 1:2. 60. (59:27) Gardner (Ausschluss Josi) 1:3 (ins leere Tor). 60. (59:38) Hjalmarsson (Tallinder) 2:3. - Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Schweden, 7-mal 2 Minuten gegen die Schweiz.

Schweden: Markström; Fälth, Kronwall; Gustafsson, Tallinder; Granberg, Fransson; Axelsson, Persson, Eriksson; Hjalmarsson, Lundqvist, Jämtin; Ericsson, Lindberg, Landeskog; Danielsson, Järnkrok, Thörnberg.

Schweiz: Martin Gerber; Seger, Julien Vauclair; Josi, von Gunten; Blindenbacher, Philippe Furrer; Blum, Grossmann; Niederreiter, Martin Plüss, Simon Moser; Walker, Trachsler, Bieber; Suri, Gardner, Ambühl; Bodenmann, Cunti, Hollenstein.

Bemerkungen: Schweiz ohne Bürgler, Monnet, Stephan (alle überzählig) und Berra (Ersatztorhüter). Pfostenschüsse Fransson (2.) und Blindenbacher (16.). Timeout Schweden (58:18). Schweden von 58:30 bis 59:27 und ab 59:38 ohne Torhüter. - Schüsse: Schweden 31 (9-9-13); Schweiz 24 (6-12-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweden 1/6; Schweiz 0/5.

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2. Mai 2013 4 02 /05 /Mai /2013 22:18

Um 12.00 Uhr starteten wir mit Sack und Pack zum Bahnhof, wo wir in den 12.25-IC nach Zürich stiegen. In Zürich kamen wir um 14.15 Uhr mit einem Bärenhunger an. Also ab in die Food-Meile des Flughafens und die Bäuche vollschlagen… :-)

Da wir noch genügend Zeit hatten, besuchten wir noch die Aussichtsplattform. Leider war auf den Pisten und in der Luft nicht gerade die Hölle los und wir sahen nur gerade einen Flugzeugstart…

Wir gingen zurück und genehmigten uns nach der Sicherheitskontrolle noch ein Käfeli. Anschliessend begaben wir uns zum Gate A66, wo wir schon gleich borden konnten. Wir nahmen im Nigel nagelneuen Airbus A320 der Swiss Platz. Unser Flug LX1254 konnte fast pünktlich um 16.40 Uhr (statt 16.35Uhr) starten.

Der Flug mit Millionen von weiteren Hockey-Fans verlief ruhig. Es wurde noch ein Pizzabrot serviert, welches heute aber nicht so der Hammer war.

Wir landeten10 Minuten zu früh um 18.45 Uhr am Flughafen Stockholm Arlanda. Das Gepäck bekamen wir bald einmal und dann suchten wir den Bahnhof auf. Dort fuhr uns gleich ein Zug vor der Nase weg, also warteten wir eben nochmals 15 Minuten.

In 20 Minuten und mit fast 200km/h brachte uns der Arlanda-Express in die Stockholmer Innenstadt. Das Ticket hatten wir schon zuvor per Internet gelöst und befand sich auf unserer Kreditkarte. Und das ganze funktionierte sogar!!

In Stockholm C dann die Überraschung. Wir kamen zum Bahnhof raus und wo standen wir? Direkt vor unserem Hotel, dem Nordic Sea.

Also, nichts wie rein und einchecken. An der Rezeption fragten wir uns schon mal, wieso die Dame an der Rezeption denn einen Pin von Swiss Ice Hockey trägt!? Im Lift zu unserem Zimmer stieg noch ein komischer Kauz mit Trainer und Züri-Dialekt ein…!? Sind wir hier im selben Hotel wie die Schweizer Nati? Wohl schon, aber sicher können wir es noch nicht sagen, Berner-Gring haben wir noch keinen gesehen.

Im Zimmer waren wir nicht lange, wollten wir doch noch etwas in die Stadt, ist es doch erst 20.00 Uhr bei schönster Sonnenuntergangsstimmung. Wir gingen einfach mal drauf los und bestaunten die schönen Gebäude in der tiefstehenden Abendsonne. Wir gingen eine ganze Stunde durch die Gassen und fanden sogar wieder unser Hotel.

Im Hotelzimmer richteten wir uns ein, bevor wir noch etwas das Internet auskundschafteten und uns später ins Bett warfen…

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