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9. September 2013 1 09 /09 /September /2013 22:25

Da wir von letzter Nacht noch etwas Schlafmango hatten, wurden wir heute vom Wecker aus dem Tiefschlaf geholt. Frühstück gab es heute bei uns im Zimmer. Anschliessend packten wir unsere 7 Sachen zusammen und verliessen das Motel bei schönem Wetter.

Unser erstes Ziel war der weltberühmte, türkisblaue Peyto Lake. Wir parkierten unser Dodge fachgerecht auf dem Parkfeld und nahmen den steilen Weg zur Aussichtsplattform in Angriff. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 2‘115m.ü.M. auf dem Bow Summit.

Gut, waren wir so früh unterwegs. Denn oben hatte es nur gerade 4 Personen. Wir, oder besser gesagt Thomas, machte unzählige Fotos. Zuerst mussten wir noch etwas auf die Sonne warten, dann machten die Wolken aber dem blauen Himmel Platz. Als dann das Theater mit den Bussen und den Japaner oder Chinesen anfing, gingen wir wieder.

Weiter ging unsere Fahrt und beim Bow Lake mussten wir definitiv anhalten. Was für ein See – besonders seine Farbe! Dort hatte es noch ein Coffeehouse und wir bestellten uns etwas zum Trinken. Dieses tranken wir gemütlich draussen, bei bester Sicht auf den Bow Lake. Anschliessend gingen wir an den See und genossen die Sonne, den See und sahen ein wenig dem Touritreiben zu. Thomas wollte hier nichts von einem Morgenschwum wissen. Kalt genug wärs gewesen…

Dann ging es ohne Nennenswertes direkt nach Lake Louise und weiter zum Moraine Lake. Dort mussten wir ca. 10 Minuten auf einen Parkplatz warten, so überfüllt war es dort. Als wir doch noch einen gefunden hatten, packten wir etwas Proviant ein und gingen zum See. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen, etwas ab von dem Rummel. Dafür gingen ca. 10 Minuten dem See entlang. Am Ufer mampften wir etwas zum Zmittag. Der Wind blies auf einmal ziemlich stark und somit verzichtete Thomas auch auf den Nachmittagsschwumm, mit der GARANTIE, den Schwumm morgen Vormittag nachzuholen.

Wir fuhren zur Lake Louise Ski Area und fuhren dort mit der Gondola (neue Gondeln, alte Männlchengondelis oder 4er-Sessel standen zur Auswahl) hoch auf 2‘136m.ü.M. Wir waren auf einem 4er-Sessellift à la Lavey und es hätte durchaus sein können, dass wir Grizzly‘s gesehen hätten. Denn laut Prospekt, sind diese Tiere dort Zuhause. Auf der Bergfahrt sahen wir jedoch kein Wildtier. Oben angekommen genossen wir die herrliche Aussicht auf die Berge, den Lake Louise und das Dorf. Wir besuchten noch das Wildlife Interpretive Center. Dort waren die Felle und einige Informationen über die Wildtiere im Banff Nationalpark zu sehen. Als wir genug informiert waren, gingen wir nach draussen und da entdeckte Karin etwas Unglaubliches! Nein es war kein Bär sondern Starbucks. Die hatten da oben Tatsächlich Starbuckskaffee! Zur riesen Freude von unserer Kaffeetante! Sie bestellte sich einen Caramel Macchiato und Thomas ein Cappuchino. Doch dann der Dämpfer. Die Maschine war defekt und konnte nur noch Hot Chocolate machen, aber keinen Kaffee. F***!!!! Dies wollten wir nicht und somit gab es für beide halt ein Cornet.
Später gingen wir wieder zur Gondola hoch und fuhren runter. Bei der Talfahrt konnten wir Wildlife sehen. A Hirsch!

Nun war es doch noch Zeit, um unser Nachtlager aufzusuchen. Wir konnten einchecken und bezogen das schöne und geräumige Zimmer – mit Kühlschrank – im 1. Stock. Nach ein paar Minuten hatten wir Hunger und wir gingen auf die Suche nach einer Beiz. Direkt über die 4-Way-Stopp Kreuzung war das Mountain Restaurant. Wir hatten Glück und bekamen gerade den letzten Tisch am Fenster. Das Essen sah zwar etwas komisch aus, aber es war wirklich sehr lecker. Anschliessend machten wir noch einen Verdauungsspaziergang und schauten, wo die Flut, welche vor ein paar Monaten noch hier war, durchging. Diese Flut hat ja auch das Hockeystation der Calgary Flames überflutet. Doch das ist ja wieder in Schuss. Denn vor ca. 3 Wochen, hatte dort das Team Canada ein Trainingscamp. Jep, Karin weiss das sehr genau. Ihre Lieblingsspieler sind alles Kanaken! Ok, 1 Russe gehört auch noch zu ihren Favoriten… So, jetzt bin ich abgeschweift! Sorry! 

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8. September 2013 7 08 /09 /September /2013 22:08

Der 6.30 Uhr-Wecker wurde wegen Regen mal eine halbe Stunde vertröstet. Später standen wir dann doch noch auf, obwohl wir überhaupt nicht gut geschlafen haben. Das Hotel Astoria in Jasper ist nicht empfehlenswert. Es war sehr laut, weil eine Lüftung von einem benachbarten Haus so laut war, dass es uns fast den Schlaf raubte. Dank Oropax konnten wir doch noch ein bisschen schlafen.

Das Frühstück nahmen wir heute im Restaurant des Hotels. Anschliessend räumten wir noch das Zimmer und checkten aus.

Um 8.30 Uhr waren wir dann startklar. Der Himmel hat sich bereits ein bisschen aufgeheitert, was Hoffnung auf einen sonnigen Tag aufkommen liess. Nach einem kurzen Stopp im Supermarkt, verliessen wir Jasper und bogen auf den Icefields Parkway ein. Dem folgten wir mit ein paar Zwischenstopps für Fotos.

Den ersten grösseren Stopp machten wir bei den Sunwapta Falls. Wir begutachteten den schönen Wasserfall mit der kleinen Insel voller Tannen. Wir wollten die Wetteraufhellungen etwas aufholen lassen und kehrten im Restaurant ein und genehmigten uns einen Orangensaft. In Zwischenzeit hat sich der bedeckte Himmel nur bedingt aufgelockert.

Wir fuhren weiter nach Süden. Die Berge waren meisten etwas verhangen, wir versuchten die schöne Landschaft trotzdem zu geniessen. Bald erreichten wir das Columbia Icefields. DIE Sehenswürdigkeit auf der Strecke Jasper – Lake Louise. Zuerst gingen wir in die Touristeninformation, fanden da aber nicht viel Schlaues. Eine Gletschertour mit einem riesigen Gletscher-Car für 50$ machten wir sicher nicht. In einem Nationalpark werden Touristen mit Bussen ein paar Meter auf den Gletscher gekarrt, dort können sie etwas im Eis herumstampfen und schon ist der Spuk vorbei – Nööööö, das unterstützen wir nicht. Unglaublich, dieser Touriauflauf da oben…
Wir fuhren mit dem Auto zum Parkplatz am Fusse des Gletschers und gingen die letzten paar Meter zu Fuss zum Athabasca-Gletscher. Auf dem Weg waren noch Jahrestafel, wann die Gletscherzunge wo war. Der Athabasca-Gletscher schrumpft nicht so stark, wie unsere Gletscher. Die 1982 Tafel ist vielleicht 400m von der jetzigen Gletscherzunge entfernt, diese von 1992 vielleicht 150m. Wir bewunderten dort die schönen Gletscherlandschaften, wie es sie auch bei uns gibt. :-)

Als wir genug gesehen hatten, setzten wir unsere Fahrt fort. Wir überquerten den Sunwapta Pass auf 2030m.ü.M. und wechselten somit in den Banff Nationalpark. Wenige Kilometer später parkierten wir unseren Dodge auf dem Parkplatz des Wanderweges Parker Ridge. Beim Start tröpfelte es noch leicht, doch dann besserte das Wetter. Der Weg führte im Zickzack 250m hoch. Er ging zuerst durch den lichten Tannenwald und nach der Baumgrenze durch schön gelbes und rotes Gestrüpp. Oben auf dem Pass Parker Ridge angekommen, konnten wir ein herrliches Panorama bestaunen. Einerseits auf den unter uns liegende Icefields Parkway und auf der anderen Seite auf den Saskatchewan Glacier, welcher uns ein bisschen an den Aletschgletscher erinnerte. Wir suchten uns ein schöne Plätzchen aus, assen unser Zmittag und genossen anschliessend einfach ein bisschen die Aussicht, das nun anständige Wetter und die nicht touristische Atmosphäre. Thömu brachte eine schreiende, steinalte Jäpslerin noch mit einem „ruä“ zum Schweigen und somit hatten wir wieder unsere Ruhe. :-)
Um16.00 Uhr waren wir nach 2.5h und 4.2km, davon über eine Stunde Pause, wieder beim Auto.

Wir machten noch den einen oder anderen Fotostopp und erreichten um 16.30 Uhr Saskatchewan Crossing – Eine Kreuzung in Niemandsland, mit einem Motel, wo wir für heute eine Übernachtung gebucht haben. Wir checkten ein und bezogen unser urchiges Zimmer.

Da es noch nicht so spät war, fuhren wir noch 6km weiter zum Mistaya Canyon. Eine grosse Kalksteinschlucht des Mistaya Rivers. Ähnlich wie der Maligne Canyon, aber mehr Wasser, tiefer und nicht so gut erschlossen. Da man eigentlich fast nur von einer Brücke runtergucken konnte, hatten wirs bald gesehen und gingen zurück zum Auto und von dort zum Motel.

Im Motel stellten wir fest, dass es kein WLAN hat. Aber bei der Rezeption stand ein Computer, wo gratis im Internet gesurft werden konnte. Wir machten mal eine Grobplanung unserer zweiten Reisehälfte und kamen zum Schluss, dass wir die nächsten zwei Nächte in Lake Louise verbringen werden. Also suchten und buchten wir uns gleich ein Hotel.

Anschliessend gingen wir ins Restaurant, wo wir noch am Buffet bedienten.

 

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7. September 2013 6 07 /09 /September /2013 22:16

Heute war Thomas unser Chauffeur und er steuerte den Maligne Lake an, welcher rund 40km von Jasper entfernt ist. Unterwegs staunten wir bereits über das Wetter, guckte doch schon die Sonne durch ein paar Löcher im Nebel, obwohl für heute keine Sonne vorhergesagt wurde. Am See hofften wir, dass es auf der 10.00 Uhr Tour noch Platz hat für uns. Wir hatten Glück. Wir waren um 9.45 Uhr dort und es hatte tatsächlich noch Platz auf dem Touriboot. 9.50 Uhr war Boarding und um 10.00 Uhr ging das Böötli, unter tief hängende Nebel los.

Der Tour-Guide Gregg verzapfte dies und das über den See, die Berge, die Gletscher, die Bären etc, während sich der Nebel in Windeseile auflöste. Nach einer 40-minütigen Fahrt über den wunderschönen, sich in den verschiedenen türkis-blauen Farbtönen zeigenden See, kamen wir bei der World Famous Spirit Island an. Aufenthaltsdauer hier – 10 Minuten!. Auf die Insel durften wir nicht. Die war nur für diejenigen, welche mit eigener Kraft dorthin paddelten. Gemäss Gregg hätte man 6 Stunden zu paddeln, bis man bei der Insel war (kein Wunder bei einer Distanz von 25km). Wir genossen die Aussicht auf die Insel, die Gletscher und schönen Berggipfel. Nach 10 Minuten hornte unser Boot und wir mussten zurück. 40 Minuten Rückfahrt stand nun auf dem Programm. Fazit dieser Tour – Die Landschaft, der Maligne Lake und die Spirit Island sind einfach wunderschön.. Der Maligne Lake ist übrigens mit 45km und 20km2 Uferlänge der grösste See der kanadischen Rockies.

Als wir wieder zurück waren, gönnten wir uns zuerst einmal etwas zu Trinken und einen Cookie. Karin vergass leider, dass ihr von diesen Dingern immer sehr übel wird. Thomas hat die leidende Karin aber tapfer ertragen. Da es an dem See so schön war und auch das Wetter mitspielte, gingen wir noch etwas dem Ufer entlang. An einem schönen Plätzchen konnte es Thomas nicht sein lassen und er verzog sich ins Büschchen um die Badehosen anzuziehen. In einem Ruck ging er ins kalte Wasser. Wie kalt der See genau war, wussten wir nicht. Der Tour-Guide und Wikipedia meinten, das Wasser werde nie über 4°C, aber unser Kaltwasserbadeexperte schätzte die Temperatur auf 12 Grad. Als er genug geplanscht hatte, kam er mit einem Pouletkombi wieder raus und setze sich an die wärmende Sonne. Da es so schön war, verbrachten wir sehr viel Zeit dort.

Unterwegs Richtung Jasper sah Karin eine schöne Rest-Area, direkt am Fluss. Wir fuhren dorthin zurück und assen etwas Kleines. Langweilig wurde es uns dort nicht. Wir wurden von einem vorwitzigen Chipmunk unterhalten. Es wollte auch etwas von unserem Essen haben und kam immer angerannt und spurtete bald wieder davon. Dieses Spiel ging eine ganze Weile. Dieser Ort war richtig zum Geniessen!

Da es bereits 16.30 Uhr war, war es langsam Zeit zurück nach Jasper zu fahren. Auf dem Rückweg hielten wir noch diversen Orten an. Besonders zu erwähnen ist hier der Medicine Lake. Der sah heute nicht wirklich wie ein See aus. Ein Fischer stand mitten im See und das Wasser reichte ihn gerade mal bis zu den Knien. Der Medicine Lake ist nur bis am Ende der Schneeschmelze ein richtiger See. Denn er hat einen unterirdischen Abfluss und im Sommer fliesst dank der Schneeschmelze und dem Regen mehr Wasser hinein, als unterirdisch abfliessen kann – scheinbar eines der grössten unterirdischen Flusssystemen der Welt. Nun ist aber schon Herbst, darum ist der Pegel ca. 20m unter dem Höchststand.

Nun war es aber wirklich Zeit zurück zu kehren. Wir stellen unseren Dodge vor dem Hotel Astoria ab und checkten ein. Ja, Jasper ist heute fast ausgebucht und im letzten Hotel fanden wir kein freies Zimmer mehr. Darum mussten wir heute in einem anderen Hotel hausen.  

Nachdem wir unser relativ kleines, altertümliches Zimmer bezogen hatten, gingen wir auch wieder los. Gestern haben wir ein Steakhouse gesehen und wir steuerten es direkt an. Das Restaurant war im Obergeschoss und wir bekamen einen Tisch draussen an der Sonne. Wir bestellten Chicken und Sirloin und es war sehr sehr lecker, aber definitiv etwas teurer, als auch schon. Das feine Essen rundeten wir wieder einmal mit einem Espresso ab. Wir genossen es, mal ohne kKalt zu haben, draussen das Abendessen zu nehmen.

 Anschliessend schlenderten wir der Hauptstrassen entlang zurück. Wir mussten noch kurz etwas einkaufen und anschliessend ging es zurück ins Hotel.

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6. September 2013 5 06 /09 /September /2013 22:08

Gemäss Wetterprognosen erwartete uns ein äusserst grauer Tag, Regen war angesagt… Wir stellten den Wecker darum erst auf 7.30 Uhr und als wir zum Fenster rausguckten regnete es bereits… Wir frühstückten wieder in unserem Zimmer.

Als wir um 9.00 Uhr das Hotel verliessen regnete es bereits nicht mehr. Wir entschlossen uns zum Mount Edith Cavell zu fahren. Die Strasse ging steil bergauf in ein Tal. Unterwegs hielten wir ein paar Mal für ein Foto an. Am Ende der Strasse parkierten wir den Dodge und machten unseren Rucksack bereit. Im August 2012 gab es da einen grösseren Gletscherabbruch und somit eine Flugwelle, welche den alten Wanderweg wegriss. Darum ging der Weg nicht mehr wie im Reiseführer beschrieben bis zum Gletschersee, sondern zu einer Aussichtsplattform und dort war Schluss. Zu dieser Aussichtplattform ging der schöne Weg durch die karge Vegetation leicht bergauf, unterwegs setzte Regen ein, dies machte uns aber nichts aus, ein sehr frecher Chipmunk hielt uns bei Laune. Das freche Viech war sehr fotogen und drängte sich regelrecht aufs Bild. Am liebsten wäre er wohl ins Objektiv gehüpft. An Thömu’s Finger wollte er auch noch nagen, erreichte den Finger aber nur mit den Pfötchen. Auf der Aussichtplattform gab es eine kurze Fotosession mit dem Gletschersee und den Eisbergen (das wäre etwas für einen Schwumm gewesen, leider zu gefährlich) und dann gingen wir bei nun strömendem Regen zurück zum Auto.

Da es im Moment gerade nichts für draussen war, fuhren wir nach Jasper zurück. In einem Café bestellten wir uns etwas Flüssiges und einen kleinen Snack.  

Draussen wurde war es wieder etwas freundlicher geworden, also stiegen wir wieder ins Auto und fuhren zum Maligne Canyon. Dort zeigte sich schon fast die Sonne. Also machten wir uns auf den Rundweg durch die Gletscherschlucht, wie man bei uns wohl sagen würde. Der Maligne River hat sich da tief in den Kalkstein gefressen und eine schöne Schlucht gebildet. Wir genossen die Schlucht auf unserem gemütlichen Rundgang, Thömu hatte mit dem Föteler natürlich nicht wenig zu tun…

Als wir die Schlucht von der ersten bis zur 4. Brücke gesehen hatten, stiegen wir wieder ins Auto und fuhren Richtung Jasper zurück. Unterwegs gab es wegen Elk’s (Wapiti-Hirsch) noch ein paar Verkehrsbehinderungen: Eine Mutter wollte mit ihrem Jungen über die Strasse. Mamma stolzierte gemütlich über die Strasse, während dem das Junge auf der anderen Seite noch gemütlich am Grasen war. Als sich ein Auto näherte, solzierte dann auch das kleinere genau gleich wie Mamma über die Strasse. Wenig weiter vorne war ein ganzes Rudel Wapitis mitten auf einem Strassendreieck. 6 Kühe und ein Bulle weideten da gemütlich.

Das nächste Ziel war der Pyramid-Lake oberhalb Jasper. Wir steuerten den Rastplatz Pyramid-Island an und genossen dort unser Zmittag. Wir bleiben eine ganze Weile am See und genossen das nun doch nicht mehr so trübe Wetter. Bei einem Rundgang auf der kleinen Insel konnten wir den Eichhörnchen beim Verstecken der Tannzapfen zuschauen, der Winter kommt wohl bald… :-)

Da es erst 15.00 Uhr war, entschlossen wir uns noch zu den Athabasca Falls zu fahren. Diese sind zwar auf unserer Route südwärts, aber so können wir diese gleich abhacken. Auf dem Icefields Parkway fuhren wir ca. 20km gegen Süden. Dort konnten wir unseren Dodge parkieren. Der grosse Parkplatz und einige Care deuteten auch einen Touri-Auflauf hin. Dem war auch so. Beim 23m hohen Wasserfalls des Sunwapta River hatte es Millionen von Touristen… ;-) Wir konnten den wilden Wasserfall dennoch geniessen. Nur 23m hoch? Ja, aber die Art und Weise, wie hier die grosse Wassermenge in eine Enge, kurze Schlucht donnert ist schon sehr eindrücklich. So waren wir sicher ca. 45 Minuten bei diesem Wasserfall, bis wir die Rückfahrt über den alten Highway 93A nach Jasper in Angriff nahmen.

In Jasper gingen wir kurz ins Hotel, bevor wir Jasper nach einer weiteren Beiz durchsuchten. Wir hatten Lust nach Pizza und kehrten bei Jasper Pizza ein und mussten einmal mehr feststellen, dass es in Nordamerika wohl einfach keine wirklich guten Pizzas gibt. Nicht dass es nicht essbar war, aber eine richtige Pizza vom Italiener ist einfach besser. :-)

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5. September 2013 4 05 /09 /September /2013 22:06

Da wir heute ein ganzes Stück zum Fahren hatten, stellten wir den Wecker früh und bald waren wir auch schon im Frühstücksraum. Denn heute war das Zmorge inbegriffen. 

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, packten wir unseren Bazar zusammen, checkten aus und gingen in die Bäckerei, welche wir gestern gesehen hatten. Dort kauften wir uns ein deutsches Brot.  

Anschliessend ging es los. Karin sass am Steuer – Wer Karin kennt, weiss, dass sie nicht gerade die langsamste ist auf der Strasse und mit so einem Schlitten wie wir ihn haben, kann sie wirklich nicht langsam fahren! Zügig ging es also voran bis nach Blue River und weiter auf dem sehr schönen Highway Nr. 5. Wir suchten gerade einen Aussichtpunkt mit Sicht auf die Zugstrecke, denn uns begleitete ein sehr langer Güterzug. Auf einmal sah Karin auf der rechten Strassenseite einen schwarzen Pelzknäuel das sich bewegte. Und schwups, ein Schwarzbär überquerte schnell den Highway. Thomas‘ erster Bär in der Wildnis.

Etwas weiter oben, ging tatsächlich ein Weg zu einem unbewachten Bahnübergang – oder wie das im Fachchargon auch immer heisst - runter. Bald näherte sich der Zug dann auch und fuhr mit 161 Wagen und 3 Loks an uns vorbei. Das ganze dauerte 4.5 Minuten. :o) Als sich unser Bähndler satt gesehen hatte, konnten wir weiter.

Bald einmal kamen wir in die Ortschaft Valemount. Dort wollten wir uns eigentlich etwas Fleisch und Käse fürs Zmittag einkaufen, doch wir fanden nur einen Tankstellenshop und dort war nichts Schlaues im Sortiment. Also entschieden wir uns, in die Burgerbude A&W direkt nebenan zu gehen. Das Zmittag genossen wir an der Sonne.

Nach dem Zmittag gings ab in die Rockies, auf einmal gab es eine langgezogene Kurve und wir sagten beide nur noch WOW! Ein wunderschönes Bergpanorama zeigte sich. Natürlich mussten wir gleich einmal anhalten und vom Mount Robson ein Foto machen. Thomas hatte von nun an sehr streng und konnte sich fast nicht mehr aufs fahren konzentrieren. Bei jeder Gelegenheit musste angehalten und Fotos gemacht werden… Beim Mount Robson Info Center hielten wir auch noch kurz an, aber dann ging es ohne weitern Halt bis zum kurz vor den Jasper Nationalpark zum Moose Lake. 

Am Parkeingang mussten wir mal ein paar $ abliefern, Eintritt für den Park war fällig. Wir bezahlten mal für 5 Tage, können später noch Upgraden. Kurz nach dem Parkeingang war schon mal eine Baustelle und wir warteten ca. 10 Minuten. In dieser Zeit stellten wir gleich mal die Uhren nach vorne. Wir sind nun in Alberta – heisst -8 MESZ! Weiter merkten wir, dass unsere Kühlbox nicht mehr senkrecht stand und der Orangensaft zum Teil ausgelaufen war. Super!

 

Nun war es aber Zeit für einen Stadtrundgang. Zuerst gingen wir ins Visitor Center und nahmen uns ein paar Prospekte und Karten mit. Anschliessend mussten wir zum Bahnhof, denn dort stand eine alte Dampfloki und auch ein Güterzug nach dem anderen kam (bald mehr als am Lötsch bei Gotthardsperre). Thomas vergass für eine kurze Zeit, dass er eigentlich einen Bärenhunger hätte… Ein Güterzug musste noch Durchgezählt werden und wir kamen auf 117 Wagen. Nun konnte Karin Thomas doch noch überzeugen, dass er Hunger hat und etwas essen will. Wir suchten die Jasper Brewery auf und bestellten uns dort etwas Leckeres. Thomas nahm einen 10 oz! Fleischmocken und für Karin gab es Loco Moco. Soll schiiiiins etwas Hawaiianisches sein. So als kleine Einstimmung für unsere Hawaii-Ferien nächsten Mai! Für Thomas gab es natürlich noch ein Einheimisches Bierchen. Wie in jeder Nordamerikanischen Beiz, lief auch hier die Glotze. Dort war die super Sportart zu sehen, wo alle immer ineinander reinrennen! ;-) Nach dem wir den nicht allzu grossen Schaden beglichen hatten schlenderten wir noch etwas in Jasper herum bevor wir uns dann ins Zimmer zurück zogen und die nächsten Tage vorbereiteten, inkl. Hotelbuchungen, da ein Weekend vor der Tür steht.

Und noch etwas für die Wetterinteressierten – heute schönes Wetter mit ein paar Wolken, 13 – 28 Grad warm!

 

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5. September 2013 4 05 /09 /September /2013 07:06

Frühstücken und packen, das brauchte seine Zeit, wir verliessen den Sheridan Lake kurz vor 8.30 Uhr Richtung Osten auf dem Highway 24. Lange ging es an schönen Seen vorbei über die Hochebene, bis das Gelände plötzlich stark abfiel und wir innert Minuten massiv an Höhe verloren. Im Tal unten erreichten wir schon bald Clearwater. Dort besuchten wir das Visitor-Center um uns für den Wells Gray Provincial Park schlau zu machen. Ein Herr gab uns eine Karte und ein paar Tipps auf den Weg. Zuerst genehmigten wir uns aber im Strawberry Moose noch eine Hot Chocolate und ein Cappuccino.

D
ann konnte es losgehen. Wir fuhren in den Wells Gray Park hinein. Schon bald mussten wir aber den ersten Stopp machen und zwar bei den Spahats Falls, einem 60m hohen Wasserfall durch vulkanisches Gestein. Der kleine Wasserfall war angesichts des riesigen Parkplatzes nicht gerade der Hammer, also fuhren wir weiter.

Nach dem Haupteingang zum Park bogen wir dann zum Green Mountain ab. Ein Naturstrasse führte uns auf den knapp über 1000m hohen Hoger mit einem Aussichtsturm. Wir genossen dort die Aussicht über die weiten Wälder des Wells Gray. Anschliessend fuhren wir wieder talwärts, es roch auf dieser abgelegenen Strasse geradezu nach Bären, wir sahen aber keinen. :-(

Den nächsten Stopp machten wir am Parkplatz der Dawson Falls. Von dort gings 10 Minuten zu Fuss zum Wasserfall. Dort stürzt der Murtle River auf einer Breite von 91m ca. 18 Meter in die Tiefe. Ein imposantes Teil war das!

Die Fahrt ging weiter in den Park hinein, schon bald endete der Asphalt und wir fuhren über eine gut erhaltene Naturstrasse weiter. Am Baily’s Chute, eine grosse Stromschnelle des Clearwater River könne man anfangs September Lachse beim Springen zuschauen. Wir gingen den Weg durch den Wald und erreichten bald die Aussichtsplattform. Ein paar Touris hatten den Föteler bereits am Anschlag, da musste also etwas sein. Und siehe da, schon bald sahen wir den ersten fliegenden Lachs. Es waren nicht viele Lachse da, aber immerhin sah man den einen oder anderen bei einem Sprungversuch. Es sah nicht danach aus, dass es ein Lachs nach oben geschafft hätte. Für die Bären war das Lachsaufkommen wohl auch zu klein, so fischte niemand in braunem Pelz nach den Fischen.

Nun fuhren wir bis ans Strassenende am Clearwater Lake. Dort luden wir unser Picknick aus und genossen es an einem schönen Schattenplatz am See. Nach dem verspäteten Zmittag gingen an einen anderen Platz am See. Thömu hatte die Badehose dabei und konnte es nicht seinlassen, einen Sprung in den glasklaren See zu wagen. Auch dieser herrliche See, umgeben von Wäldern war nicht allzu kalt.

Als Mr. Ryf wieder trocken war, nahmen wir die Rückfahrt unter die Räder. Am Shadow Lake gab’s noch einen kurzen Halt und dann fuhren wir ohne Halt bis zu den Helmcken Falls, welche erst am Nachmittag am schönsten seien. Die Wassermassen des Murtle Rivers donnern da durch einen engen Durchlass 141m in die Tiefe. Ein wahnsinnig schöner Wasserfall, dementsprechend lange hatte Thömu, bis er alle Fotos im Kasten hatte…

Um 17.15 Uhr erreichten wir wieder Clearwater. Wir suchten uns ein Gliger und fanden dies in der Clearwater Lodge. Dort gabs auch noch etwas zum Znacht, bevor wir bezeiten ins Nest fielen.

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3. September 2013 2 03 /09 /September /2013 20:24

Da wir heute Ruhetag hatten, stellten wir auch keinen Wecker. In der Nacht schliefen wir nicht so gut, da es zwischendurch gewitterte und der Regen auf das Blechdach plätscherte. So gegen 8.00 Uhr standen wir auf und frühstückten gemütlich. Dies noch im Haus, da es draussen noch neblig und kühl war.


Kurze Zeit später zeigte sich schon die Sonne und wir machten es uns draussen an der Sonne gemütlich.
Thomas genehmigte sich nun ein Bad in dem See, während Karin noch den Blick las, welcher wir im Flugzeug bekamen. Weiter genossen wir die Sonne am See.


Am Nachmittag mieteten wir uns noch ein Motorboot für zwei Stunden und tuckerleten ein wenig auf dem Sheridan Lake herum. Wir umkurvten die Inselchen und genossen die Stille auf dem See. Vom Weisskopfseeadler sahen wir nur sein Nest und auch der Biber liess sich nicht blicken. Es waren wunderschöne zwei Stunden auf dem See. Im Anschluss hatte Thömu wieder heiss und genehmigte sich seinen nächsten Schwumm im See.

In Zwischenzeit machte sich eine gfürchige Gewitterwolke breit. Also warteten wir noch mit einfeuern und nahmen mal ein Apéro. Wir hatten Glück, der Wind verbliess die mächtige Gewitterwolke in eine andere Richtung und wir konnten einfeuern. Als wir gerade richtig schön Glut hatten und die Tomaten und der Baked Potatoe bereits auf oder im Grill waren, fing es an zu Regnen. Thomas stellte sich mit einem Schirm ans Feuer, damit wir fürs Fleisch dann noch genügend Glut haben. Der Regen verzog sich rasch und unser Menü (das gleiche wie gestern) war bald fertig.

Wir genossen ein feines Znacht und nacher den schönen und letzten Abend am See.

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2. September 2013 1 02 /09 /September /2013 22:32

Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen und beluden unseren Dodge, checkten aus und fuhren los, bis zum Market Place. Da der Regen gerade Pause hatte, gingen wir kurz für eine Fotosession zu den olympischen Ringen, mussten aber noch eine Weile warten, bis ein paar Jäpsler ihre Fotosession beendet hatten… Anschliessend kehrten wir im Starbucks auf ein Käfeli ein und luden noch die ersten Fotos auf unseren Blog.

Dann konnte es losgehen. Auf dem Highway 99 fuhren wir nordwärts. Den ersten Halt machten wir am Lower Joffre Lake. Ein kurzer Waldspaziergang stand uns bevor, bis wir am wunderschönen, türiks-blauen See ankamen. Im See spiegelte sich der schöne Matier Glacier. Wir genossen die Stille und den herrliche Blick über den See. Als wir wieder zurück beim Auto waren, war der Parkplatz schon fast voll. Schwein gehabt.

Den nächsten Halt machten wir am Duffy Lake, auch wieder ein wunderschöner See, dessen Ausfluss voll von grossen Baumstämmen war. Die Strecke zwischen Pemberton und Lillooet war sowieso äusserst schön, durch dichte kanadische Wälder, vorbei an schönen Seen und mit schönen Blicken auf das Gebirge mit ihren Gletschern. Vor Lillooet gings dann durch einen Canyon steil bergab und wir erreichten das Kaff Lillooet in der der kanadischen Dürre. Dort soll es gemäss Reiseführer eine gute Bäckerei geben, welche wir jedoch vergebens suchten. In Zwischenzweit fanden wir jedoch einen Supermarkt, wo wir uns etwas zum Zmittag einkauften. Ausgangs Lillooet fanden wir die Bäckerei dann doch noch: „For Sale“… Also, das war wohl nix, mit feinem Brot.

Wir fuhren weiter nach Norden. Die im Reiseführer empfohlene Pavilion Mountain Road verpassten wir leider, wurden aber mit einem schönen Picknick-Platz direkt am Wasser im Marble Canyon entschädigt. Dort mampften wir gemütlich das Mittagessen.

Anschliessend hatte die Landschaft nicht mehr viel zu bieten. Thömu übernahm das Steuer und wir fuhren ohne Halt auf dem Highway 97 weiter gegen Norden. Beim 93 Mile House bogen wir Richtung Osten ab und steuerten das empfohlene Loon Bay Resort an. Unser Franzi lotste uns problemlos zum Loon Bay Camping Resort unter Schweizer Führung am Sheridan Lake, auf einem flachen Hochplateau mit vielen Seen à la Finnland.

An der Rezeption wurden wir in breitem Urnerdütsch empfangen. Wir hatten Glück, sieh hatten gerade noch ein Blockhäuschen frei. Wir besichtigten das hübsche Häuschen am Sheridan Lake und entschlossen uns, gleich zwei Nächte zu bleiben. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, gingen wir gleich zur nahe gelegenen Tankstelle und kauften fürs Nachtessen ein. Anschliessend bezogen wir das hübsche Häuschen und genossen die Abendsonne. Thömu nahm nun sein erstes Canadien-Bad, wobei die Wassertemperatur keine Herausforderung war, der See hatte sicher 18°C.

Später war es dann Zeit, die Feuerstelle einzufeuern. Da der Rost nicht in der Höhe verstellt werden konnte, war es nicht so einfach, die entsprechende Hitze hinzukriegen. Unser riesiges Top Sirloin hatte halt ein bisschen länger. Somit wurde es ein bisschen spät und wir konnten erst kurz vor 20.00 Uhr essen.
Was soll‘s, die Baked Patatoes waren durch, das Fleisch war schön zart und schmeckte als wäre es im Smokie Joe geräuchert worden. :-)
Nach dem Essen machten wir die Küche und genossen anschliessend den Abend auf der Terrasse. Lange Kleider mussten aber sein, die Mücken waren äusserst aggressiv. Wir konnten zudem das Wetterleuchten und die Blitze ferner Gewitter beobachten. Thömu versuchte es noch mit dem ablichten der Blitze, was gar nicht so schlecht kam.

Als dann ein weiteres Gewitter direkt auf uns zusteuerte, räumten wir alles ins Häusschen. Kurz später schiffte es in Strömen. Also machten wir uns bereit für die Pfanne, der Regen auf dem Blechdach behinderte aber unseren Schlaf ein bisschen…

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1. September 2013 7 01 /09 /September /2013 21:31

Da die Gondelbahn erst um 10.00 Uhr (Hallo, wo sind wir denn da?) öffnete, standen wir heute nicht all zu früh auf. Als wir aber aufstanden, war der Schlussgang vom Eidgenössischen in vollem Gang und wir schalteten gerade rechtzeitig zur Entscheidung ein. Gratulation auch von unserer Seite her an den neuen, mehr als verdienten Schwingerkönig Sempach Matthias.

Nachdem wir uns für den Tag startklar machten, ging es los. Thomas kaufte im Markt noch kurz zwei Brötchen, derweilen Karin im Starbucks Kaffee holte. Als alles beisammen war, gingen wir auf direktem Weg zur Talstation. Dort staunten wir nicht schlecht über die lange Schlange vor dem Ticketschalter. Brav stellten wir uns hinten an und warteten bis wir an der Reihe waren. Als es endlich so weit war, kauften wir uns 2 Tagespässe. Mit denen können wir oben so viel herumgondeln wie wir wollten.

Mit der Whistler Village Gondola ging es hoch von 652m auf 1850m über Meer – jöööö. Gemäss Reiseführer könnte es sein, dass man während der Fahrt Bären sieht. Dies stand auch unten an der Talstation. Beim Masten 18 & 21 wurden heute bereits Bären gesichtet, wir sahen leider keine.

Oben angekommen gingen wir in die Peak 2 Peak Gondel. Wir hatten gerade Glück und es kam eine mit einem Glasboden. Diese Gondeln mit dem Glasboden sind DAS Highlight. Von Total 28 Gondeln haben 2 einen Glasboden. Und wer sich jetzt vorstellt, dass der ganze Boden der Gondel aus Glas ist, der täuscht sich gewaltig. Es ist nur ein mehrbesseres Guckloch am Boden. Aber die technischen Wunder dieser Bahn machen einiges wett: Zwischen der „Talstation“ am Plateau unterhalb Gipfels des Whistler Mountain (2.181 m) und der „Bergstation“ am Blackcomb Peak (2.436 m) besteht nur ein Höhenunterschied von 255 m, aber eine Entfernung von 4,4 km (Luftlinie). Die beiden Stationen sind nach Angaben der Betreibergesellschaft die größten Seilbahnstationen der Welt. Auf jeder Seite gibt es zwei zwischen 35 und 65 m hohe Seilbahnstützen, dazwischen eine freie Spannweite von 3.024 m. Obwohl die Seile auf dieser Entfernung erheblich durchhängen, befinden sich die Gondeln am tiefsten Punkt der Fahrt über das Tal 436 m über dem Fitzsimmons Creek. Na ja, wie auch immer wir genossen auf jeden Fall die 15-minütige Fahrt nach Whistler Blackcomb. Wir verbrachten einige Minuten dort oben und gingen nach ein paar Fotos wieder zurück.

Wieder auf der anderen Seite angekommen, nahmen wir den kleinen Fussmarsch zur Peak Express Bahn in Angriff. Unterwegs fuhren zwei Biker an uns vorbei und Thomas sagte nur – die fahren ja wie die Weichbecher! Na ja, er würde das Bike da wohl stossen! Wir verkürzten uns die Wartezeit mit Studieren der Anleitung über das Ein- und Aussteigen auf die Sessel. Es wurde wirklich jeder einzelne Schritt bildlich gezeigt, wie man Auf- und Absteigen muss. Die Jäpsler hinter uns waren sicher froh darum...

Oben auf dem Summit befanden wir uns auf 2‘160m.ü.M. der Touriauflauf wurde uns zuviel. Nach einem kurzen Aufenthalt nahmen wir den High Note Trail in Angriff, welcher gemäss Karte 9km lang ist. Zuerst ging es über Felsbrocken steil bergab (und schon waren wir fast allein), danach einem Panorama-Weg entlang, Tal einwärts. Dieser Abschnitt befand sich im sehr schönen Garibaldi Provincial Park. Man sah die schöne Bergwelt, die imposanten kanadischen Wälder, die Gletscher und den wunderschönen, türkis-farbigen Chipmunk See (Cheakamus Lake). Bei einer Verzweigung wählten wir die vermeintlich kürzere Strecke zurück. Dem war leider nur km-technisch aber nicht Höhenmeter-technisch der Fall. Steil gings wieder bergauf und anschliessen wieder runter... Bald schon, sahen wir wieder tonnenweise Touris und die Bergstation der Whistler Village Gondola.  

Nach einem kurzen Trinkstopp
gings wieder mit der Gondola hinunter nach Whistler. Bären sahen wir auch diesmal nicht, kein Wunder, denn in der Unteren Hälfte der Strecke waren die Mountainbiker. Das Paradies für die Biker. Wir müssten das Bike da wohl runtertragen...

Nun gingen wir zurück ins Hotel und beide nahmen eine ausgiebige Dusche. Anschliessend machten wir noch kurz einen Schlachtplan für morgen und schon ging es wieder ins Dörfchen. Wir hatten Hunger und steuerten das Urban Grill an. Wir mussten kurz warten, doch nach ca. 5 Minuten wurden wir an den Tisch geführt. Thomas bestellte sich Penne Bolognese und Karin Thai Chicken. Genüsslich assen wir unsere wohlverdiente Mahlzeit und diskutierten über das Thema „Wie sind die verschiedenen Hunderassen entstanden“ :o). 

Nach dem Essen machten wir noch einen Verdauungsspaziergang. Auf dem Olympic Plaza schwelgten wir wieder in Erinnerungen, als wir die Tafel mit den Medaillengewinnern sahen. Wir waren ja im 2010 zusammen mit Jöggu und Rebi an den Olympischen Winterspielen und am Tag, als Defago und Cologna die Goldmedaillen holten, waren wir in Whistler und somit auch an der Medaillenübergabe live mit dabei. Hach war das schön!

Als wir genug hatten, gingen wir zurück ins Hotel. Nach dem Tagebuch schreiben, war noch packen angesagt, danach Zähne putzen und ab in die Federn.

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31. August 2013 6 31 /08 /August /2013 22:35

Heutige Weckzeit war 7.30 Uhr. Wir waren aber schon wieder vor dem Wecker wach, gehen am Abend wahrscheinlich zu früh ins Bett. :-)  
Wir standen auf und machten unsere Sieben Sachen bereit für die Abreise. Wir verstauten noch kurz die Fressalien im Auto, bevor wir wieder in unsere Frühstücks-Stammbeiz einkehrten.  

Mit unserem Dodge verliessen wir anschliessend Vancouver durch den Stanley-Park über die Lions-Bridge nach North Vancouver. Wir fuhren bis zur Ausfahrt 8 auf dem Highway 1. Dort bogen wir auf die Strasse nach Cypress Mountain ab. Auf der Passstrasse überholten wir hunderte von Velofahrer, welche sich an diesem Samstagmorgen schon äusserst sportlich zeigten. Am ersten Lookout genossen wir schon mal eine herrliche Aussicht über Vancouver, genau so, wie wir dies eigentlich letztes Jahr auf Grouse Mountain erwartet hätten. Oben angekommen parkierten wir unseren Dodge und checkten mal die Lage ab. Cypress Mountain ist ein Skigebiet, wo 2010 die Freestyleboarder und -Skifahrer ihre Wettkämpfe bestritten. Wir entschieden uns, den im Reiseführer empfohlenen Wanderweg zum Bowen Lookout unter die Füsse zu nehmen. Man sehe sehr schön über Vancouver, steht im Reiseführer, was wir aber nicht bestätigen können. Nach einem doch relativ steilen Aufstieg sahen wir jedoch sehr schön auf den Fjord Howe Sound mit seinen Insel. Zurück gingen wir dem wunderschönen, spiegelglatten Yew-Lake entlang. Nach ca. 1.5 Stunden und ca. 5km waren wir wieder zurück beim Auto.  

Wir fuhren wieder Talwärts. Unten angekommen steuerten wir den Marine-Drive der Küste entlang an. Diesen fanden wir sogar ohne Navi und fuhren durch die schönen Quartiere mit herrlichem Blick aufs Meer. Bei Horseshoe Bay fuhren wir zum Whitecliff Park. Dort packten wir wieder den Rucksack, diesmal einfach mit dem Picknick und stiegen ans Meer runter. Dort genossen wir das schöne Spätsommerwetter und unser Zmittag. Wir beobachteten auch noch einen Seehund, welcher gwundrig den Kopf aus dem Wasser streckte.   

Gegen 14.00 Uhr war es dann mal an der Zeit Whistler anzusteuern. Auf dem schönen, und seit Olympia auch zweispurigen Highway 99 fuhren dem Howe Sound entlang Richtung Norden. Die Kanaken stehen vor einem langen Wochenende (Montag ist Labor-Day) und dies merkt man. Vor Britannia Beach kam der Verkehr schon mal ins Socken und als wir die Shannon Falls ansteuern wollten, mussten wir uns einen Moment gedulden, bis wir einen freien Parkplatz ergattern konnten. Wir hatten aber Glück und mussten nicht allzu lange warten. Wir gingen über den kurzen Fussweg zum Wasserfall, welcher über mehrere Stufen insgesamt 335m zu Tale stürzt. Thömu hatte mit dem Föteler alle Hände voll zu tun, während Karin etwas gegen die Nachmittagsmüdigkeit kämpfte. Als alle Fotos im Katen waren, konnte es weitergehen.      

Unterwegs machten wir noch den einen oder anderen Fotostopp, mir herrlichen Ausblicken auf die Schneeberge. Bei den Brandywine-Falls gab‘s den letzten Stopp vor Whistler. Der Wasserfall ist mit seinen 70 Metern zwar nicht ganz so spektakulär wie die Shannon Falls, aber dennoch einen Halt wert.      

Zwischen Whistler Creekside und Whistler Village stockte dann der Verkehr ziemlich. Wir waren aber ja nicht im Stress und erreichten unser Hotel, die Cascade Lodge, um 17.00 Uhr. Wir parkierten unseren Dodge in der Garage und bezogen unser schönes Zimmer inkl. Küche. Also ein Studio, auch mit Balkon. Anschliessend gingen wir sofort ins Dorf, der Hunger hat sich gemeldet.  

Nach einem feinden Nachtessen draussen, machten wir noch etwas die Geschäfte unsicher und schwelgten etwas in den Erinnerungen aus Olympia. Wir staunten auch nicht schlecht, als wir das Olympa Plaza sahen, wie schön der einstige Medallienplatz nun Olympia-würdige gestaltet wurde.    

Letztes Traktandum war noch einen Besuch im Supermarkt. Anschliessend gingen wir zurück ins Hotel, draussen war es nun nicht mehr so gemütlich, wurde es mit einbrechender Dunkelheit auch langsam etwas frisch. Dort wurde noch etwas Tagebuch geschrieben und anschliessend gepennt. :-)    

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