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10. Mai 2012 4 10 /05 /Mai /2012 21:18

Der Wecker meldete sich wiederum um 7.30 Uhr. Thömu war bereits wach, war es durch die Lamellenstoren doch schon länger hell im Zimmer. Nachdem wir wieder frisch waren, bereiteten wir uns das Frühstück zu. Dieses haben wir ja gestern nach dem Nachtessen erhalten. Es konnte natürlich nicht mit den Buffets der letzten Tage mithalten, satt wurden wir trotzdem. Gefehlt hat leider die Milch für den Kaffee. Wir bevorzugten gar keinen Kaffee gegenüber schwarzem Kaffee. :-)

 

Nachdem wir unser Bagage ins Auto verfrachtet hatten, checkten wir aus und bewunderten nochmals die Aussicht auf den Røldalsvatnet, diesmal sogar bei Sonne, dafür mit ein paar Nebelschwaden.

Unsere Reise startete zuerst Richtung Røldal. Dort schauten wir uns kurz die schöne, hölzerne Stabkirche aus dem 13. Jahrhundert an und besorgten uns anschiessend noch etwas Essbares im benachbarten Coop.

 

Nun fuhren wir wieder zurück dem Røldalsvatnet entlang bis Horda, wo wir wegen Bauarbeiten 20 Minuten auf die Strassenöffnung warten durften. Gäähn…

Als wir endlich wieder losfahren konnten, ging die Fahrt durch schöne Landschaften des Bratzlandsdalen durchs Suldal bis nach Sand. Dort war noch der Sandfossen ausgeschildert, der aber unserer Meinung nach, nicht gerade sehenswert ist…

 

Weiter ging die Fahrt südwärts. Wie konnte es anders sein, es setzte wieder einmal Regen ein. Es ging auf und ab, dem schönen Jøsenfjord entlang, bis nach Skår, wo wir wieder mal auf die Fähre fahren durften. Das Wetter wurde nicht besser, also fuhren wir einfach mal weiter. Ganz schön, wäre es am Tysdalsvatnet. Hohe, steile Felswände, Seen, Wälder… nur, es schiffte wie aus Kübeln.

In Tau entschlossen wir uns, wegen des schlechten Wetters, die direkte Fähre nach Stavanger zu nehmen. Somit viel der Ausflug zum Preikestolen regelrecht ins Wasser, was Thömu grausam wurmte…

 

Stavanger erreichten wir nach ca. 30-minütiger Fährenfahrt. Franzi führte uns direkt zu unserem Hotel, dem Comfort Hotel Square, welches wir gestern Abend noch übers Internet gebucht hatten. Nach dem Einchecken nahmen wir uns im Café bei der Lobby einen Kaffee (den ersten dieses Tages) und begaben uns anschliessend gemütlich aufs Zimmer, um Blog zu schreiben und etwas das Internet zu durchforsten. Unser Zimmer war zwar relativ klein, aber cool und modern eingerichtet.

 

Fürs Nachtessen konnten wir uns dann doch noch überwinden, nochmals nach Draussen ins Hudelwetter zu gehen. Bewaffnet mit Schirm und Föteler ging’s los in die Altstadt Namens Gamle Stavanger. Schmale Gässchen und härzige, weisse Holzhäuschen konnten wir da bewundern. Nach einer Runde durch die Gässchen gingen wir an den Hafen Vågen runter und schauten uns nach einem Restaurant um.

 

Wir sahen das Restaurant der Egon-Kette (hatten wir schon überall gesehen, waren aber noch nie drinnen), studierten die Speisekarten und entschlossen uns, dies zu probieren.

Wir nahmen Platz und studierten die Speisekarte. Für die Bestellung mussten wir an die Bar gehen, Karin bestellte sich einen Lachs und Thömu ein „Black and White“ (Rinds- und Schweinsfilet mit Baked Potatoe). Das Essen wurde sehr schnell geliefert und schmeckte vorzüglich. Anschliessend gönnten wir uns noch einen Espresso, bevor wir wieder raus gingen.

 

Und siehe da, es regnete nicht mehr! Also gingen wir noch dem Vågen entlang und dann mitten durchs Städtchen wieder zurück. Auch in der Fussgängerzone sahen wir viele härzige Häuschen. Wir gingen noch bis zum Dom, der am Breiavatnet, mitten in der Stadt, liegt. Dieses Stavanger ist ja gar nicht langweilig, wie es im Reiseführer beschrieben ist. Dennoch hatten wir's für heute gesehen und gingen zurück ins Hotel. Wollen wir doch heut mal etwas früher ins Bett kommen als auch schon.

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