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9. Mai 2012 3 09 /05 /Mai /2012 22:51

Auch heute wurden wir von Pink um 07:30 Uhr geweckt. Kurz darauf befanden wir uns geduscht und angezogen im Restaurant am Frühstücksbuffet. Ausser uns waren noch 4 weitere Personen am Zmörgelen. Das Buffet war lecker und sehr reichhaltig. Als das Buffet leer war und unsere Bäuche voll, gingen wir wieder ins Zimmer und packten unsere Sachen zusammen, checkten aus und verstauten alles in unserem Pöscho.

 

Da nebenan gerade ein Coop Market war, gingen wir hinein, brauchten wir doch noch etwas Brotigs für den Tag. Leider hatte es nur zwei/drei grosse Brote und die wollten wir nicht. Also gingen wir ohne etwas zu kaufen wieder aus dem Coop raus.

 

Auf der Strasse war heute Franzi der Chef und Karin die Stellvertretung, sprich der Fahrer :o). Thomas machte es sich auf dem Beifahrersitz gemütlich und war mit dem Föteler bewaffnet. Karin ahnte schlimmes und bald wurde sie auch schon zum ersten Fotostopp verdonnert. Gefahren waren wir noch keine Minute! Na das kann ja heiter werden :o)

 

Als Thomas das norwegische Simmental (Simadal) am Eidfjord fotografiert hatte, fuhren wir weiter Richtung Kinsarvik. Dort folgten wir den Wegweiser „Husedalen“ und landeten auf einer Strasse à la Vorsass. Auf dem Weg sprang uns auf einmal ein Tier davon und als wir nachsahen, sahen wir einen Marder wieder über die Strasse springen. Fotografieren lassen wollte er sich aber nicht. Also fuhren wir weiter und landeten am Ende der Strasse bei einem Kraftwerk, wo der wunderschöne Wasserfall Tveitafoss 103 Meter im mehreren Stufen in die Tiefe stürzt. Nach einigen Fotos fuhren wir wieder zurück und kauften im Spar noch Brötchen und Mentos ein.

 

Danach führte unsere Fahrt der kurvenreichen, teils engen Strasse Richtung Tyssedal. Dort bogen wir ab und wollten, einen im Reiseführer angepriesenen Stausee, in Skjeggedal, bestaunen. Die Fahrt dorthin hätten wir uns sparen können, der See war unserer Meinung nach nicht wirklich das wahre. Also alles wieder zurück.

 

Bei der Hauptstrasse bogen wir links ab und landeten nach ein paar Kilometer in Odda. Dort stellten wir das Auto auf einen grossen Parkplatz am Anfang des Dorfes ab und schlenderten ein bisschen herum. Um die Kaffeetante Karin bei Laune zu halten, war es Zeit für einen Kaffee. Wir fanden einen Ramschladen, welcher auch als Cafe angeschrieben war. Endlich bekam Karin ihren Stoff und wurde sogleich erträglicher :o)

 

Da Odda auch der Ausgangspunkt für eine Wanderung an den Buarbreen Gletscher ist, wollten wir uns im Tourismusbüro drüber informieren. Das Büro hatte aber gerade geschlossen (Mittagspause), doch bereits an der Eingangtür war einen Zettel, das die Zufahrtsstrasse wegen Bauarbeiten geschlossen ist und dass eine Brücke weggeschwemmt wurde und man somit beim überqueren dieses Baches sehr vorsichtig sein soll… Auf dieses Abenteuer konnten wir verzichten und schlenderten zu unserm Auto zurück.

 

Nun wollten wir auf die andere Seite dieses Fjordes und fuhren durch einen Tunnel, welcher über 11 km lang war. Wir fuhren rasant (da Karin immer noch am Steuer sass) der schmalen, kurvigen Strasse entlang und auf einer Brücke bemerkten wir, dass wir prompt an einem spektakulären Wasserfall vorbei fuhren. Zum Glück hatte es nach der Brücke einen grossen Platz. Der Wasserfall bekam selbstverständlich auch einen Platz auf unserer Speicherkarte. So – nun aber weiter Richtung Rosendal. Unterwegs boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf den Hardangerfjorden mit blühenden Bäumen und bunten Häusern. Leider konnte am an den schönsten Plätzen nie anhalten… Das Städtchen Rosendal bietet schliesslich als Attraktion die Baronie Rosendal, die einzige des Landes und das kleinste Schloss Skandinaviens und soll eine schöne Parkanlage mit verschiedenen Rosen- und Kräuterarten haben. Doch dafür waren wir scheinbar noch zu früh dran, ausser Löwenzahn, war kaum etwas Buntes zu sehen…

 

Da es nun stark zu Regnen begann, fuhren wir ohne Halt bis nach Utåker. Dort fragte uns unser Franzi, ob wir schwimmen, oder mit der Fähre weiter wollen. Wir entschieden uns für die Fähre und warteten ca. 10 Minuten, bis eine kam. Super Timing unsererseits. Wir bezahlten den Eintritt und fuhren auf die Fähre rauf. Danach gingen wir in den Aufenthaltsraum und machten es uns dort gemütlich. Schliesslich standen knapp 40 Minuten Fahrt auf dem Programm. Das war gerade eine super Gelegenheit, um endlich mal etwas Zmittag (um 15.00 Uhr :oD) zu essen. Die Fähre fuhr zuerst das Kaff Matre an und danach nach die Endstation Skånevik.

 

Unsere Fahrt führte uns nun dem Ǻkrafjord entlang zum Langfoss. Auf dem Parkplatz gönnten wir unserem Pöscho eine Verschnaufpause und bestaunten den unheimlich imposanten Wasserfall von Nahem. Von ganz oben fällt das Wasser ca. 500 Meter über mehrere Stufen in die Tiefe. Wir waren beide von diesem Prachtexemplar begeistert.

 

Bereits wartete der nächste Foss auf uns. Der Låtefoss. Er ist ein zweiarmiger (Bandit?) und 165 Meter hoch. Die Fahrt ging nun weiter südwärts. Auf der steilen Hordalia-Bergstrasse waren wir nicht alleine unterwegs. Wir wurden von drei Lastwagen vor uns und einem hinter uns begleitet. Beim Aufstieg betrug die Höchstgeschwindigkeit knapp 30km/h. Eigentlich wollten wir ja nicht durch den 4.7 km langen Røldal-Tunnel, sondern oben herum. Doch da wir uns auf skandinavischen 876m.ü.M. befanden, war da noch tonnenweise Schnee und die Strasse somit geschlossen. Da blieb uns nichts anderes übrig, als den Lastwagen hinterher zu tuckern. Kurz nach der Tunnelausfahrt sahen wir ein kleines Skigebiet, welches aber trotz genug Schnee leider bereits geschlossen hatte. An einer grösseren Ausweichstelle hielten wir kurz an und suchten nach einem Hotel. Wir fanden das Hordatun Hotel. Wir fragten an der Rezeption nach einem freien Zimmer und bekamen, nach Angabe des Namens und der Telefonnummer, den Zimmerschlüssel ausgehändigt. Das Mädchen an der Rezeption, wollte nicht mal einen Kreditkarte sehen…

 

Wir richteten uns in unserem Zimmer (eigentlich eine 1-Zimmerwohnung inkl. Balkon mit Seesicht) und gingen bald darauf ins Hotelrestaurant, da es nur bis 20.00 Uhr etwas Znacht gibt. Wir bekamen eine norwegisch geschriebene Karte und waren auf Übersetzungshilfe angewiesen. Onkel Google war sehr hilfreich und bald darauf bestellte Karin sich Hammen und Thomas probierte das Renntier. Beides wurde zusammen mir Kartoffeln und warmen, aber rohem Gemüse serviert. Thomas’ Nase bekam zwischendurch Runzeli, aber er ass tapfer die Rüäbli und den Broccoli!!! Den Blumenkohl war ihm aber zu viel :o) Vielleicht können wir das mit dem Salat ja auch noch mal probieren, wenn er bereits Broccoli und Rüäbli roh isst :oD (hani o angscht…:-) ). Als wir fertig gegessen hatten, bekamen wir bereits das Frühstück mit ins Zimmer. Denn es ist Zwischensaison und wir sind wahrscheinlich fast die einzigen Gäste hier im Hotel. Und ein Frühstücksbuffet rentiert nicht für so wenig. :o)

 

Im Zimmer lief auf dem Shred-iPad von Karin den Live-Ticker vom spannenden Eishockey-Spiel Schweiz – Kanada (2:3). Daneben hat Karin den Blog geschrieben und Thomas sortierte bereits Fotos und suchte uns auf seinem iPad ein Hotel für morgen in Stavanger aus. Ja - und bald gab es auch bei uns Feierabend.

 

Wir wünschen unseren treuen Lesern eine gute Nacht!

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Kommentare

N
...derfür kennt d'Poscht us Norge dr schnäuscht Wäg :-) Merci viu mau für d'Charte us Bergen!
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N
...zum Glück kenne nid aui Norwegä :-) Süsch würds ja uffaue, wie da im Kreis umegfahre wird.... (Franzi isch öppe o kene vo Norge)
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W
Hehe... Het o niemer gseit, dass mir uf diräktem wäg uf oslo wei. :-)