Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
5. September 2012 3 05 /09 /September /2012 23:59
Heute stellten wir unseren Wecker auf 7.30 Uhr. Doch der ging nicht los, weil das iPhone von Karin noch nicht geschnallt hat, dass wir im Bundesstaat Utah sind und wir somit 1 Stunde verloren haben. Zum Glück funktionierte der innere Wecker von Thomas und somit konnten wir um 7.40 Uhr doch noch aufstehen. Schnell die Morgentoilette und danach ab zum Zmorgä. Dort bedienten wir uns am Buffet und gingen anschliessend zurück ins Zimmer, um unseren Bazar zu packen. Anschliessend checkten wir aus und verstauten alles in unserem Auto. Doch bevor wir losfahren konnten, konnten wir unser GPS-Gerät nicht finden. Inhaber Thomas konnte sich nicht mehr erinnern, wo er das hin getan hat! Nicht so schlimm - kann passieren wenn man über 30 ist. :oP
Derweilen Karin das Auto nochmals auf den Kopf stellte, holte Thomas nochmals die Zimmerkarte und suchte dort alles ab. Nichts! Gopf, irgendwo muss das Teil doch sein… Als Thomas etwa zum 3 Mal seine Tasche durchwühlte, wühlte Karin auf der Rückbank des Autos. Und auf einmal sah sie auf der Lehne des Rücksitzes das GPS-Gerät. Yeah! So nun stand noch Tanken und der Besuch im Visitor Center auf dem Programm. Für das Visitor Center mussten wir wieder zurück in die andere Zeitzone :o) Das Dörfchen West Wendover befindet sich im Bundesstaat Nevada (MESZ -9) und das Dörfchen West Wendover gehört zu Utah (MESZ -8). Im Visitor Center gab uns die Dame sehr gute Tipps und viele nützliche Informationen über Sachen, die auf unserer Reiseroute lagen. Als wir alles beisammen hatten, konnte die Fahrt nun los gehen.
 
Unser erster Halt war beim den Bonneville Salt Flats. Das ist ein Salzsee, der auch austrocknen kann. Momentan ist aber Wasser da, da es in der letzten Zeit in dieser Region viel geregnet hat. Wenn aber mal kein Wasser ist, werden dort auch Autorennen ausgetragen. Als wir einige schöne Fotos machen konnten, wollten wir nun aber los, Richtung Salt Lake City. Der nächsten Raststätte statteten wir noch kurz einen Besuch ab, weil es dort einen Turm gab, wo man sehr schön über die Salzflächen sah. Danach fuhren wir auf dem Freeway Richtung Salt Lake City. Unterwegs überholten wir noch einen Pepsi-Lastwagen der seine Niederlassung in New Bern hat. :-)
 
In Salt Lake City haben wir glücklicherweise gerade einen gratis Schatten-Parkplatz gefunden und parkten unser Brümu dort. Zu Fuss gingen wir nun zum Mormonentempel. Der Mormen Temple ist die Hauptkirche der Latter Day Saints. Er wurde 1893 fertig gebaut und kostete $ 4 Mio., was damals eine unerhörte Summe war. Da uns niemand bekehren wollte, gingen wir halt weiter…
 
Im Einkaufszentrum City Creek wollten wir mal etwas Zmittag essen. Das City Creek-Einkaufszentrum ist sozusagen ein Openair-Shopping-Mall. Es wurde scheinbar erst in diesem Jahr eröffnet und wie es der Name schon sagt, es hat auch einen Stadtbach, welcher durchs ganze Zentrum fliesst. Wir gingen rein und fanden den Foot Court auf anhieb. Thomas stellte sich beim gelben M in die Reihe und bestellte sich Chicken à la KFC und für Karin gab es Sweet n’ Soure. Als wir das verspiesen hatten, gingen wir kurz in die obere Etage des Einkaufszentrum, da wir dort einen Salomon-Laden gesehen haben. Wir schnöigten etwas in der kommenden Winterbekleidung herum, kauften aber nichts, obschon es sehr schöne Skijacken gehabt hätte. Da Salt Lake City Downtown sonst nicht wahnsinnig viel zu bieten hat, gingen wir wieder zum Auto zurück und fuhren weiter zum Rice-Eccles Stadion. Das ist das Stadion der Utes. In diesem Stadion fand 2002 nur die Eröffnungs- und Schlussfeier der Olympischen Winterspiele statt. Wir parkierten unser Auto im Schatten, denn es war 30Grad heiss. Im Olympic Visitor Center konnten wir einige Fotos sehen und die Türe um ins Stadiongelände zu gelangen war offen. Keine Ahnung ob man bezahlen musste oder nicht, wir gingen einfach raus und niemand hatte etwas dagegen :o). Draussen sahen wir das ehemalige Olympische Feuer und es hatte Infotafeln, wo das Wichtigste pro Tag nochmals zusammen gefasst wurde. Unser Simi (Simon Ammann) war auch bildlich verewigt. Wurde er dort ja Doppelolympiasieger im Skigumpen. Als wir alles Sehenswerte auf der Speicherkarte hatten, verliessen wir das Stadion und gingen zurück zum Auto.
 
Nun wollten wir aber los, denn in Park City hatten wir auch noch einiges zu tun. Wir stiegen ein und drückten auf den Startknopf. Nichts geschah. Das Auto fuhr ein wenig rückwärts, aber der Motor startete nicht. Wir stiegen aus, schlossen das Auto nochmals ab und versuchten es erneut zu starten. Wieder nichts. Scheisse! Was nun? Wir versuchten, unsere Alamo 24h-Pannenhilfe anzurufen, doch mit unserem Schweizer Natel funktionierte das irgendwie nicht. Super, das hat uns gerade noch gefehlt. Wir beschlossen, zurück zum Stadion zu gehen und den Typen an der Kasse zu fragen, ob er uns irgendwie weiterhelfen könne. Er hatte leider kein Telefon bei sich und gab uns aber eine andere Telefonnummer an. Wir versuchten dort anzurufen und dort nahm auch jemand ab, der uns zu irgendjemanden weiterzuverbinden versuchte. Doch das klingelte ewig, ohne dass sich jemand meldete. Da das telefonieren mit unseren Natels nicht funktioniert, haben wir eine Telefonzelle gesucht und zum Glück bei der Tramstation in der Nähe gefunden. Dort konnten wir endlich unserer Alamovermietung auf die gratis Hotline anrufen und ihnen unser Problem schildern. Sie sagten uns, dass es ca. 1 Stunde geht, bis jemand vorbei kommt. Na dann!
 
Wir gingen zurück zum Auto und Karin versuchte es erneut. Sie stieg ein, stand auf die Bremse und drückte den Startknopf! Und siehe da, das Auto liess sich ohne Probleme starten! Karin hat doch vorher tatsächlich vergessen, dass man auf die Bremse stehen muss, bevor man das Auto startet. Steht man nicht auf die Bremse, lässt es sich nicht starten. Und bevor ihr euch jetzt an den Kopf fast, denkt daran – Karin ist eine Frau und hat zum Glück blonde Haare. Somit ist alles halb so schlimm oder? :o) Da unser Auto nun wieder schnurrte wie eine Katze, ging Thomas nochmals zur Telefonkabine und sagte denen, dass es nach erneutem Versuch, wieder okay ist.
 
Nun verliessen wir Salt Lake City und steuerten direkt den Tanger Outlet an, welcher kurz vor Park City ist. Im Outlet besuchten wir den Abercrombie & Fitch, GAP, GAP Kids, Nike, Tommy Hilfiger und Lewis. Da die Zeit knapp war, gingen wir nicht in alle Läden rein. In fast allen Läden wurden wir fündig und sind nun wieder mit Kleidern versorgt. Erspart und einen Laundry-Besuch :o).
 
Kurz nach dem Tanger Outlet bog die Strasse rechts ab und führte zu den Sprungschanzen, wo unser Simi Doppelolympiasieger wurde. Doch es war bereits 18.00 Uhr und alles hatte bereits geschlossen. So gab es halt nur von weitem Fotos und schon waren wir wieder weg. Nun fuhren wir die letzten Meilen nach Park City. Park City ist in 2 Teile aufgeteilt. Das Leben spielt sich aber im hinteren Teil von PC ab, also fuhren wir dort hin. Wir parkierten unser Auto am Strassenrand und gingen in die Historische Main Street. Dort fanden wir ein Tourist-Info Laden und der konnte uns in Sachen Hotel weiterhelfen. Er hat uns das Marriott und das PC Peak Hotel empfohlen. Das Marriott war uns auch sympathisch, also steuerten wir das als erstes an. Wir fragten nach einem Zimmer und der Preis haute uns nicht einmal von den Socken. Wir hätten es teurer erwartet. Also checkten wir ein und verstauten uns Gepäck im Zimmer.
 
Da das Hotel etwas ausserhalb des City-Kerns war, gingen wir mit dem Auto wieder zur Main Street hoch und parkierten es am selben Ort wie vorher. In der Main Street suchten wir uns ein Restaurant und wurden im Bandits Grill & Bar fündig. Draussen auf der Terrasse, direkt an der Strasse assen wir unser Znacht. Thömu nahm Spear Ribs und für Karin gab es ein Garden Burger. Dazu ein Bierchen für den Herrn und eine Limonade für die Dame. Das Essen war wirklich lecker dort. Nach dem Znacht, gingen wir noch einige Schritte der Main Street entlang und fanden dort sogar einen Roots :o) Ein Souvenirladen hatte auch noch geöffnet und dort gingen wir noch kurz rein und fanden ein cooles PC-Magnet. Anschliessend gingen wir wieder zurück ins Hotel, wo wir unsere Einkäufe von den Etiketten befreiten, eine Dusche nahmen, Blog schrieben und anschliessend (kurz vor Mitternacht) ins Bett fielen.
Diesen Post teilen
Repost0

Kommentare