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2. September 2013 1 02 /09 /September /2013 22:32

Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen und beluden unseren Dodge, checkten aus und fuhren los, bis zum Market Place. Da der Regen gerade Pause hatte, gingen wir kurz für eine Fotosession zu den olympischen Ringen, mussten aber noch eine Weile warten, bis ein paar Jäpsler ihre Fotosession beendet hatten… Anschliessend kehrten wir im Starbucks auf ein Käfeli ein und luden noch die ersten Fotos auf unseren Blog.

Dann konnte es losgehen. Auf dem Highway 99 fuhren wir nordwärts. Den ersten Halt machten wir am Lower Joffre Lake. Ein kurzer Waldspaziergang stand uns bevor, bis wir am wunderschönen, türiks-blauen See ankamen. Im See spiegelte sich der schöne Matier Glacier. Wir genossen die Stille und den herrliche Blick über den See. Als wir wieder zurück beim Auto waren, war der Parkplatz schon fast voll. Schwein gehabt.

Den nächsten Halt machten wir am Duffy Lake, auch wieder ein wunderschöner See, dessen Ausfluss voll von grossen Baumstämmen war. Die Strecke zwischen Pemberton und Lillooet war sowieso äusserst schön, durch dichte kanadische Wälder, vorbei an schönen Seen und mit schönen Blicken auf das Gebirge mit ihren Gletschern. Vor Lillooet gings dann durch einen Canyon steil bergab und wir erreichten das Kaff Lillooet in der der kanadischen Dürre. Dort soll es gemäss Reiseführer eine gute Bäckerei geben, welche wir jedoch vergebens suchten. In Zwischenzweit fanden wir jedoch einen Supermarkt, wo wir uns etwas zum Zmittag einkauften. Ausgangs Lillooet fanden wir die Bäckerei dann doch noch: „For Sale“… Also, das war wohl nix, mit feinem Brot.

Wir fuhren weiter nach Norden. Die im Reiseführer empfohlene Pavilion Mountain Road verpassten wir leider, wurden aber mit einem schönen Picknick-Platz direkt am Wasser im Marble Canyon entschädigt. Dort mampften wir gemütlich das Mittagessen.

Anschliessend hatte die Landschaft nicht mehr viel zu bieten. Thömu übernahm das Steuer und wir fuhren ohne Halt auf dem Highway 97 weiter gegen Norden. Beim 93 Mile House bogen wir Richtung Osten ab und steuerten das empfohlene Loon Bay Resort an. Unser Franzi lotste uns problemlos zum Loon Bay Camping Resort unter Schweizer Führung am Sheridan Lake, auf einem flachen Hochplateau mit vielen Seen à la Finnland.

An der Rezeption wurden wir in breitem Urnerdütsch empfangen. Wir hatten Glück, sieh hatten gerade noch ein Blockhäuschen frei. Wir besichtigten das hübsche Häuschen am Sheridan Lake und entschlossen uns, gleich zwei Nächte zu bleiben. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, gingen wir gleich zur nahe gelegenen Tankstelle und kauften fürs Nachtessen ein. Anschliessend bezogen wir das hübsche Häuschen und genossen die Abendsonne. Thömu nahm nun sein erstes Canadien-Bad, wobei die Wassertemperatur keine Herausforderung war, der See hatte sicher 18°C.

Später war es dann Zeit, die Feuerstelle einzufeuern. Da der Rost nicht in der Höhe verstellt werden konnte, war es nicht so einfach, die entsprechende Hitze hinzukriegen. Unser riesiges Top Sirloin hatte halt ein bisschen länger. Somit wurde es ein bisschen spät und wir konnten erst kurz vor 20.00 Uhr essen.
Was soll‘s, die Baked Patatoes waren durch, das Fleisch war schön zart und schmeckte als wäre es im Smokie Joe geräuchert worden. :-)
Nach dem Essen machten wir die Küche und genossen anschliessend den Abend auf der Terrasse. Lange Kleider mussten aber sein, die Mücken waren äusserst aggressiv. Wir konnten zudem das Wetterleuchten und die Blitze ferner Gewitter beobachten. Thömu versuchte es noch mit dem ablichten der Blitze, was gar nicht so schlecht kam.

Als dann ein weiteres Gewitter direkt auf uns zusteuerte, räumten wir alles ins Häusschen. Kurz später schiffte es in Strömen. Also machten wir uns bereit für die Pfanne, der Regen auf dem Blechdach behinderte aber unseren Schlaf ein bisschen…

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