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1. September 2013 7 01 /09 /September /2013 21:31

Da die Gondelbahn erst um 10.00 Uhr (Hallo, wo sind wir denn da?) öffnete, standen wir heute nicht all zu früh auf. Als wir aber aufstanden, war der Schlussgang vom Eidgenössischen in vollem Gang und wir schalteten gerade rechtzeitig zur Entscheidung ein. Gratulation auch von unserer Seite her an den neuen, mehr als verdienten Schwingerkönig Sempach Matthias.

Nachdem wir uns für den Tag startklar machten, ging es los. Thomas kaufte im Markt noch kurz zwei Brötchen, derweilen Karin im Starbucks Kaffee holte. Als alles beisammen war, gingen wir auf direktem Weg zur Talstation. Dort staunten wir nicht schlecht über die lange Schlange vor dem Ticketschalter. Brav stellten wir uns hinten an und warteten bis wir an der Reihe waren. Als es endlich so weit war, kauften wir uns 2 Tagespässe. Mit denen können wir oben so viel herumgondeln wie wir wollten.

Mit der Whistler Village Gondola ging es hoch von 652m auf 1850m über Meer – jöööö. Gemäss Reiseführer könnte es sein, dass man während der Fahrt Bären sieht. Dies stand auch unten an der Talstation. Beim Masten 18 & 21 wurden heute bereits Bären gesichtet, wir sahen leider keine.

Oben angekommen gingen wir in die Peak 2 Peak Gondel. Wir hatten gerade Glück und es kam eine mit einem Glasboden. Diese Gondeln mit dem Glasboden sind DAS Highlight. Von Total 28 Gondeln haben 2 einen Glasboden. Und wer sich jetzt vorstellt, dass der ganze Boden der Gondel aus Glas ist, der täuscht sich gewaltig. Es ist nur ein mehrbesseres Guckloch am Boden. Aber die technischen Wunder dieser Bahn machen einiges wett: Zwischen der „Talstation“ am Plateau unterhalb Gipfels des Whistler Mountain (2.181 m) und der „Bergstation“ am Blackcomb Peak (2.436 m) besteht nur ein Höhenunterschied von 255 m, aber eine Entfernung von 4,4 km (Luftlinie). Die beiden Stationen sind nach Angaben der Betreibergesellschaft die größten Seilbahnstationen der Welt. Auf jeder Seite gibt es zwei zwischen 35 und 65 m hohe Seilbahnstützen, dazwischen eine freie Spannweite von 3.024 m. Obwohl die Seile auf dieser Entfernung erheblich durchhängen, befinden sich die Gondeln am tiefsten Punkt der Fahrt über das Tal 436 m über dem Fitzsimmons Creek. Na ja, wie auch immer wir genossen auf jeden Fall die 15-minütige Fahrt nach Whistler Blackcomb. Wir verbrachten einige Minuten dort oben und gingen nach ein paar Fotos wieder zurück.

Wieder auf der anderen Seite angekommen, nahmen wir den kleinen Fussmarsch zur Peak Express Bahn in Angriff. Unterwegs fuhren zwei Biker an uns vorbei und Thomas sagte nur – die fahren ja wie die Weichbecher! Na ja, er würde das Bike da wohl stossen! Wir verkürzten uns die Wartezeit mit Studieren der Anleitung über das Ein- und Aussteigen auf die Sessel. Es wurde wirklich jeder einzelne Schritt bildlich gezeigt, wie man Auf- und Absteigen muss. Die Jäpsler hinter uns waren sicher froh darum...

Oben auf dem Summit befanden wir uns auf 2‘160m.ü.M. der Touriauflauf wurde uns zuviel. Nach einem kurzen Aufenthalt nahmen wir den High Note Trail in Angriff, welcher gemäss Karte 9km lang ist. Zuerst ging es über Felsbrocken steil bergab (und schon waren wir fast allein), danach einem Panorama-Weg entlang, Tal einwärts. Dieser Abschnitt befand sich im sehr schönen Garibaldi Provincial Park. Man sah die schöne Bergwelt, die imposanten kanadischen Wälder, die Gletscher und den wunderschönen, türkis-farbigen Chipmunk See (Cheakamus Lake). Bei einer Verzweigung wählten wir die vermeintlich kürzere Strecke zurück. Dem war leider nur km-technisch aber nicht Höhenmeter-technisch der Fall. Steil gings wieder bergauf und anschliessen wieder runter... Bald schon, sahen wir wieder tonnenweise Touris und die Bergstation der Whistler Village Gondola.  

Nach einem kurzen Trinkstopp
gings wieder mit der Gondola hinunter nach Whistler. Bären sahen wir auch diesmal nicht, kein Wunder, denn in der Unteren Hälfte der Strecke waren die Mountainbiker. Das Paradies für die Biker. Wir müssten das Bike da wohl runtertragen...

Nun gingen wir zurück ins Hotel und beide nahmen eine ausgiebige Dusche. Anschliessend machten wir noch kurz einen Schlachtplan für morgen und schon ging es wieder ins Dörfchen. Wir hatten Hunger und steuerten das Urban Grill an. Wir mussten kurz warten, doch nach ca. 5 Minuten wurden wir an den Tisch geführt. Thomas bestellte sich Penne Bolognese und Karin Thai Chicken. Genüsslich assen wir unsere wohlverdiente Mahlzeit und diskutierten über das Thema „Wie sind die verschiedenen Hunderassen entstanden“ :o). 

Nach dem Essen machten wir noch einen Verdauungsspaziergang. Auf dem Olympic Plaza schwelgten wir wieder in Erinnerungen, als wir die Tafel mit den Medaillengewinnern sahen. Wir waren ja im 2010 zusammen mit Jöggu und Rebi an den Olympischen Winterspielen und am Tag, als Defago und Cologna die Goldmedaillen holten, waren wir in Whistler und somit auch an der Medaillenübergabe live mit dabei. Hach war das schön!

Als wir genug hatten, gingen wir zurück ins Hotel. Nach dem Tagebuch schreiben, war noch packen angesagt, danach Zähne putzen und ab in die Federn.

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Kommentare

K
Hauptsache Anstehen gäll Rebi:-) Obschon wir ja am Anfang nicht wussten, wofür eigentlich:-D
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R
Da kommen tatsächlich schöne Erinnerungen auf! Wenn ich länger nachdenke, fühle ich auch wieder, wie meine Beine schmerzten vom ewig langen stehen.... :-)
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