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19. September 2012 3 19 /09 /September /2012 22:25

 

Heute Morgen ging unser Wecker um 7.00 Uhr. Wir verzichteten heute einmal auf die Dusche und fingen vor dem Frühstück an, unseren Bazar zu packen.

 

Das erste Bagage verstauten wir kurz vor 8.00 Uhr im Auto und gingen anschliessend zum Restaurant, wo wir gestern bereits das Znacht gegessen hatten. Wir bestellten uns beide das Classic Breakfast mit einer Hot Chocolate. Beide mochten das Frühstück nicht aufessen, bereits die Röschti, war ein riesen Fuäder und dann gab es ja noch Speck und Rühreier und Toast.

 

Nach dem Zmorge gingen wir wieder in unser Zimmer und putzten nochmals die Zähne, packten das Nesseseeeer in die Tasche, verstauten diese im Auto und Thomas ging mit dem Föteler bewaffnet zum Bach, welcher direkt neben dem Resort ist. Karin checkte unterdessen aus und kaufte uns noch eine Gallone Wasser. Als Karin zurück kam, war Thomas immer noch am Wasser fötelen.

 

Als sich der Herr endlich lösen konnte, konnte unsere Fahrt los gehen. Jedoch nicht sehr weit. Unser erster Halt war beim Rogue Gorge. Bei dieser Schlucht des Rogue Rivers hatte es 4 Viewpoints und jeder wurde von uns abgeklappert. Thomas hatte alle Hände voll zu tun. Als unser Fotograf mit dem Ergebnis zufrieden war, konnten wir wieder zurück ins warme Auto und weiter.

 

Schon bald kamen wir zum Parkeingang an der Südseite des Crater Lake National Park und wir streckten dem Ranger unser Annual Pass vor die Nase und bekamen als Dank, die Broschüre und die Karte ausgehändigt. Doch bevor wir den Park unsicher machten, gingen wir zuerst ins Visitor Center. Thomas packte noch unsere Pässe ein und siehe da, es hatte einen Stempel. Wir verewigten den Crater Lake National Park in unserem roten Büächli und fuhren anschliessend ins Rim Village am Kraterrand. Wir parkierten unseren Dodge und liefen die paar Meter zu den Aussichtspunkten. Wow, wie schön! Uns fielen fast die Augen aus dem Kopf. Dieser See ist so etwas von schön. Der See hat ein wunderschönes, kräftiges Blau. So haben wir das noch nie gesehen. Wie entstand der Crater Lake? Der einst fast 3'700 Meter hohe Vulkan Mount Mazama stürzte nach einem Ausbruch vor 6'800 Jahren in sich zusammen und bildete einen Krater von rund 11km Durchmesser. Im Laufe der Jahre füllte sich der Kessel, welcher weder Zu- noch Abflüsse hat, mit Regen- und Schmelzwasser. Der See ist mit 594 Meter der tiefste See in Amerika und der zweittiefste in Nordamerika. Als Folge eines jüngeren Ausbruches innerhalb des Kraters, erhob sich Wizard Island im Westen des Sees. Der sichtbare Teil der Insel ist die Spitze eines Vulkanes im Vulkan…

 

Wir schlenderten ein bisschen dem Weg entlang und dachten beim retour laufen, dass nun auch die Schulklassen, welche da oben waren, bei uns in der Nähe sind. Wir futterten etwas über Schulkinder und Teenager und merkten bald, dass das ja gar keine Schüler sind, welche so einen Krach machten, sonder etwa 8 Chinesen! Nun gingen wir noch zum Sinnott Memorial Overlook. Dort hat man einen uneingeschränkten Blick auf den See. Als wir es gesehen hatten, gingen wir weiter.

 

Wir hielten an diversen Lookouts an und umrundeten den Kratersee. Beim Phantom Ship Overlook übernahm Thomas das Steuer, da Karin arg mit der Müdigkeit zu kämpfen hatte. Nach ein paar Metern bogen wir ab und suchten noch die Pinnacles auf. Als wir dort auf den Parkplatz fuhren sahen wir ein Abschleppauto, welches ein Auto aufladen wollte. Die Fahrerin (Asiatin) fuhr dort in die Kniehohen Steine rein. Wie man das auch immer schafft! Das Auto war vorne auf alle Fälle ziemlich demoliert! Wir liefen den Weg entlang und machten diverse Fotos von den Pinnacles. Dies sind ausgewaschene Steinformationen. Als wir wieder zurück zum Parkplatz kamen, war der Abschleppdienst immer noch da. Die beiden Weiber waren gerade damit beschäftigt, Fotos von ihrem Auto auf dem Abschlepptruck zu machen. Sind wohl stolz auf diese Leistung. Auch der Abschleppfahrer, musste noch zum Foto hinhalten. Wir schüttelten den Kopf und gingen zurück zu unserm Auto. Da es schon weit nach Mittag war, war es auch für uns Zeit, etwas Zmittag zu essen. Wir hielten am Lost Creek Campground an und suchten uns ein Plätzchen am Schatten, denn das Thermometer stieg auch hier auf über 2000 Meter auf 24°C.

 

Thomas lieferte sich ein Rennen mit dem anderen Pärchen, welches auch gerade Rast machen wollte. Thomas ergatterte den vorderen Tisch und das andere Pärchen ging an den hinteren Tisch. Wir assen unser, mittlerweile furztrockenes, Brötli, welches es gestern Abend zum Znacht gab, einen Käse-Stick, Tomätli und Chips. Das Pärchen am hinteren Tisch, hatte alle Hände voll mit einer Wespe zu tun, was sie anschliessend dazu bewog, im Auto, welches an der Sonne stand weiter zu essen. Sehr gemütlich. :o)

 

Da wir nun fast am Ende der Umrundung waren, wollten wir dieses Blau vom See nochmals sehen und hielten am Sun Notch an. Dort nahmen wir den staubigen, 1km langen Weg unter die Füsse und waren 2 kleine Staubwölkchen, so trocken ist es da. :o) Oben genossen wir nochmals dieses Blau, verabschiedeten uns vom See und gingen zurück zum Auto. Dort klopften wir unsere Schuhe und Hosen aus und wechselten gleich das Schuhwerk. Weg mit den Trekkingschuhen, her mit den Flip Flops. Nun war es aber höchste Zeit, sich auf den Weg Richtig Küste zu machen. Hatten wir doch noch ca. 360 km zum fahren.

 

Thomas steuerte uns gekonnt und leger zum Park hinaus und Karin nahm wie immer am Nachmittag ein Nickerchen auf dem Beifahrersitz. Wahrscheinlich braucht man kurz vor 30 wieder die Mittagsschläfli. :o) Unterwegs stieg das Thermometer weiter an und erreichte in Grants Pass 35°C!? Unterwegs trafen wir auch wieder an einen Waldbrand. Kein Wunder, wenn es so heiss ist und seit Menschengedenken nicht mehr geregnet hat. Die Waldbrandgefahr ist fast überall mit „Extreme“ angegeben. Nach knapp gefahrenen und unspektakulären 2 Stunden hielt Thomas an und jammerte etwas von wegen er möge jetzt nicht mehr fahren. :o) Wir mampften noch kurz einen Muffin, streckten uns und danach gab es Fahrerwechsel. Karin war nun frisch ausgeruht und setzte sich ans Steuer. Auf der Strasse 199 ging’s weiter an die Küste. Die Strasse durchs enge Tal war äusserst kurvenreich und schön.

 

Wir fuhren bis nach Brookings, fuhren das Dorf ab und suchten uns ein Motel. Mit dem Brookings Inn Resort wurden wir fündig und wir fragten nach einem Zimmer, welches wir auch bekamen. Natürlich im 2. Stock, wie immer. :o) Wir schleppten unseren Bazar hinauf und gingen anschliessend direkt ins Restaurant, welches sich neben dem Motel befindet. Diese haben nur bis 8pm geöffnet und wir kamen um 7.15pm herein.

 

Wir wurden an einen Tisch geführt und Thomas bestellte sich ein 9 OZ Filet Mignon mit einem Backed Potatoe, Gemüse und einer Suppe und Karin nahm ein Herb Lemon Chicken mit Häbistock, Gemüse und Salat. Wir dachten schon, dass wir die letzen wären, doch als um 7.50pm noch jemand rein kam, schüttelte der Koch den Kopf und es gurkte ihn mächtig an, musste er die Fritöse nochmals starten :o) Wird wohl später mit dem Feierabend. Wir bezahlten den Schaden und gingen zurück ins Zimmer wo wir uns eine Dusche gönnten, den Blog schrieben, der Schweiz auf DRS3 beim aufstehen zuhörten und bald schlafen gingen…

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Kommentare

F
...wenn "Frau" ihre Mittagsschläfchen während den Fotosessions machen würde, dann hätte Thömu etwas mehr Zeit für tolle Bilder... :-)<br /> <br /> und übrigens: die Wochentage scheinen sich in Amerika des öftern zu wiederholen...
Antworten
K
<br /> <br /> NEEEIN "Frau" macht das Mittagsschläfchen sicher nicht dann, wenn der Herr seine Fotosessions abhält, sonnst hat sie ja nichts zum mekern :o)<br /> <br /> <br /> Der Mittwoch fiel diese Woche in den USA aus... Darum 2x der Dienstag :o) War wohl irgend ein Feiertag. Was für einer wissen wir nicht, aber sicherlich einer zum vergessen :o)<br /> <br /> <br /> <br />