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1. September 2012 6 01 /09 /September /2012 23:59

Den Wecker haben wir heute Morgen auf 8.00 Uhr gestellt. Wach waren wir aber bereits um 7.00 Uhr und so standen wir halt auf. Nach einer Dusche, machten wir eine Erkundungstour. Wir liefen zur Cable Car Station an der Market Street und kauften uns dort einen ÖV-1 Tagespass. Wir hatten Glück und mussten noch nicht sooo lange anstehen, um mit den kultigen Cable Cars zu fahren. Es reichte uns bereits auf’s übernächste Bähndli. Wir fuhren bis zur Endstation am Fisherman’s Wharf der Linie Mason. Die letzten paar Blocks legten wir zu Fuss zurück und stiessen kurz darauf auf unsere Lieblingsbäckerei Boudin. Diese Bäckerei haben wir im Jahr 2010 entdeckt und wir freuten uns schon die ganze Zeit darauf. An der Kasse bestellen wir 2x traditional Breakfast mit 2 Cappuchinos und bezahlten diese. Danach mussten wir am anderen Ende des Ladens warten, bis unser Zmorge bereit war. Den Kaffee mussten wir an einem anderen Ort abholen. Kaffeetante Karin holte die Cappuchinos ab und Thomas wartete aufs Zmorge. Danach setzten wir uns an einen freien Tisch und genossen unser Frühstück.
 
Anschliessend schlenderten wir Richtung Pier 39. Es war noch nicht viel los und wir erkundigten uns über eine Velotour über die Golden Gate Bridge. Wir nahmen einen Prospekt mit und gingen weiter, da die Brücke noch im Nebel war. Wir schlenderten durch den Markt vom Pier 39 und besuchten die Seelöwen, welche es sich wie immer auf den Flossen bequem gemacht hatten. Wahrscheinlich hatten sie vor kurzem Geburtstag. Stand doch ein Happy Birthday Schild auf den Floosen.
 
Nachdem wir’s mit dem Seelöwengebrüll gesehen hatten, schlenderten wir dem Markt entlang wieder Richtung Ausgang. Dort bogen wir gleich wieder auf den nächsten Pier ein und sahen nun die Seelöwen von der anderen Seite. Als wir dort am fotografieren waren, kamen plötzlich Mänu und Janine. Wir quatschten ein bisschen und machten auch gleich für heute Abend zum Znacht ab.
 
So langsam verzog sich der Nebel über der Brücke und wir beschlossen, die Velotour jetzt zu starten. Wir hatten bereits ein bisschen Durst und so kauften wir uns an einem Stand noch Wasser. Als wir in der Warteschlange standen, sprach uns der Herr hinter uns an und fragte von wo wir seien und wie lange wir schon da waren etc. Karin plauderte ein bisschen mit dem Herrn und wurde von ihm sehr für ihr Englisch gelobt. :o) Boah! Nach dem Wasserkauf begaben wir uns zum Velovermietstand, füllten ein Formular aus, bekamen Instruktion für die möglichen Routen und begaben uns anschliessend zu den Veloausgabestation. Dort hat uns ein Angestellter gefragt, woher wir kommen und wir gaben uns als Schweizer zu erkennen. Danach sagte er, „ach, da braucht ihr die Instruktion ja nicht :o)“ Wir Schweizer sind wohl weit über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt für unsere Velokenntnisse :o) Wir bekamen einen Helm und ein Gummeli um die Füsse verpasst, checkten das Velo und danach ging es los.
 
Gemütlich fuhren wir dem Meer entlang und machten diverse Fotostopps. Beim Palace of fine Arts (bekannt aus dem Film "The Rocks") drehten wir eine Runde im Park und sahen ein Brautpaar. Karin schlug sofort Hooooochsig-Alarm :o) In Weiss war hier nicht die Braut, sondern der Bräutigam. Die Braut war in Blau gekleidet. Kitschig bis a Bach abä :o) So nun aber weiter. Wir fuhren mal Rauf, mal Runter bis zur Golden Gate Bridge. Dort mussten wir Velofahrer auf der West-Seite der Brücke fahren. Heute war die Ostseite nur für Fussgänger offen. Wir fuhren über die Brücke und drehten beim zweiten Pfeiler wieder. Bei der Rückfahrt gab es noch diverse Fotosessions. Als wir wieder auf der Ostseite waren, wollte Thomas die Stadt noch von der Brücke aus fotografieren. Er ging bis fast zum ersten Pfeiler und knipste die Fotos, derweilen Karin am Anfang der Brücke auf die Velos aufpasste und den Touris Informationen geben musste, wie man auf die andere Seite kommt. Sie sah wohl aus, wie eine GGB-Angestellte
 
Als wir es bei der Brücke gesehen hatten, fuhren wir den selben Weg wieder zurück. Unterwegs gönnten wir uns um 15.15 Uhr noch einen Hot Dog zum Zmittag. Der leckere Hot Dog haben wir gemütlich an der Sonne verspiesen. Danach fuhren wir in der autofreien Zone wieder ins Zentrum. Kurz vor dem Fisherman's Wharf kamen wir an eine One-Way-Strasse ud mussten wir uns entscheiden, wie wir zurück zum Per 39 gelangen. Wir entschieden uns, nicht einen Umweg zu fahren, sondern durch die völlig übervölkerten Strassen von Fisherman’s Warft zu gehen. Jaaaa, richtig gelesen, wir liefen,  Eingahn gilt uch da für Velos. Als wir da so am laufen waren, sagte Karin etwas zu Thomas und wurde doch prompt vom Typen neben ihr auf schweizerdeutsch angesprochen. Wir plauderten während dem gehen ein bisschen und sind nun extrem neidisch auf ihn. :o) Er ist, wie wir auch, gestern in Frisco angekommen und ist nun 4 Monate weg von Bern. Seine Destinationen sind USA, Hawaii, Australien und Fitschi… Hach wie schön!!! Bei der Backery trennten sich unsere Wege wieder und wir gaben beim Pier 39 unsere Velos ab. Danach begaben wir uns zur Cable Car Station. Dort hätte man ziemlich lange anstehen müssen und so beschlossen wir, zur nächsten Station zu gehen, um dort einzusteigen. Trick 77 sozusagen :o). Als das erste Cable Car kam, reichte es uns leider nicht auf dieses, aber bereits beim nächsten konnten wir einsteigen. An der Endstation Market-Street stiegen wir aus und gingen zurück in unser Hotel. Dort nahmen wir eine Dusche und machten uns langsam bereit für’s Nachtessen mit Mänu und Janine. Mit dem Tram gingen dieses Mal Richtung Pier 39 und trafen beim grossen Schiffssteuer, etwas nach 18.30 Uhr auf Mänu und Janine. Wir klapperten einige Restaurants ab, bis wir im einem Grotto fündig wurden. Wir gingen rein und bekamen 10 Minuten Wartefrist aufgebrummt. Nach weniger als 10 Minuten wurden wir an den Platz geführt und bestellten unser Znacht. Für Ryfs gab es Lachs und Felber’s nahmen Pasta mit Poulet. Das Essen war sehr lecker und nach dem bezahlen gingen wir Mammut-Freaks noch gleich in den Laden mit den Sportkleidern, wo unter anderem auch Mammut dabei war. Karin probierte diverse Jacken an, Thömu suchte ein Fleece für seine Trekkingjacke und Mänu suchte Pullis. Die Pullis, die Mänu probierte, wurden von den Frauen als furchtbar eingestuft und somit ging er leer aus. Thömu kaufte sich ein T-Shirt und Karin ein Langarm-Shirt.
 
Nun war es Zeit, sich definitiv von Felber’s zu verabschieden. Wir kauften uns noch kurz ein Brot und begaben uns anschliessen mit den Cable Car zurück zum Hotel. Im Hotel wurden wir nach dem Blogschreiben nicht mehr alt.
 
Karin möchte hier noch anfügen, dass sie bis jetzt noch in KEINEM Starbucks war. So langsam wird sie ranzig!!

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