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13. September 2013 5 13 /09 /September /2013 21:47

Der Wecker meldete sich heute um 7.30 Uhr zu Wort. Wir haben wieder nicht sehr gut geschlafen, es war einmal mehr etwas lärmig draussen, um 6.30 Uhr kam schon wieder der Küderwagen und motorte eine halbe Ewigkeit vor unserem Zimmer herum…
Wir standen auf und gingen zum Frühstück in den Keller. Den Orangensaft-Automaten haben sie immer noch nicht geflickt. Nun wäre es glaub an der Zeit gewesen, mal Orangensaft-Beutel aufzustellen… Was solls…

Wir packten unseren Bazar zusammen und verfrachteten alles im Auto. Zuerst fuhren wir zum Starbucks und holten uns wieder zwei Kaffee’s. Am Sunrise Corner konnten wir das Fairmont Banff Springs-Hotel, ein Luxushotel, welches seit 125 Jahren und dem Bau der dortigen Eisenbahnlinie besteht, bewundern. Ein prächtiger Bau!

Anschliessend fuhren wir auf die andere Seite des Bow-River, wo wir am Bow-Falls Lookout den schönen Wasserfall, oder vielleicht besser gesagt Stromschnelle bewunderten. Touristen waren schon massenhaft da. Als wir genug hatten, fuhren wir hoch zum Banff Springs Hotel, diese müsse man scheinbar auch von innen gesehen haben. Wir parkierten ohne zu bezahlen (die haben hier sicher genug Chlötz) und begutachteten das Hotel auch ein bisschen von Innen. Trotz allem Luxus fanden wir dennoch eine Vitrine, welche wohl mal abgestaubt werden sollte. :-)

Bei den Cascade Gardens hielten wir auch noch kurz an, von hier konnten wir noch einen schönen Blick über die Banff Avenue werfen, sowie die schönen Blumen bewundern. Nah einem Zwischenhalt im Subway, verliessen wir Banff.

Nun fuhren wir zu zum Lake Minnewanka, östlich von Banff. Dort wollten wir unsere Mittagspause machen. Das Zmittagplätzchen fanden wir an einem Seitenarm des Sees, dem Two Jack Lake. Ein wunderschönes Plätzchen, um unsere Subway-Sandwichs zu geniessen. :-) Wir genossen das schöne Wetter und der schöne Ort noch eine ganze Weile, bis wir aufbrachen.

Wir fuhren dem Bow-River entlang talauswärts. Kurz vor Canmore verliessen wir den Banff Nationalpark. Immer wieder sahen wir entlang des Highways riesige Schäden, welche das Hochwasser im Bereiche von Brücken an der Autobahn angerichtet hat.

Sehr schnell liessen wir die Rocky Mountains hinter uns und es öffnete sich uns die Prärie. Über diese ging es durch öde, braune Gegend Richtung Osten. Tanken mussten wir auch noch, als wir die Autobahn bei der nächsten Möglichkeit verliessen, fanden wir eine ganz komische Tankstelle vor. Wir entschieden zur nächsten Tankstelle zu fahren. Langsam wurde aber der Most etwas knapp. Doch die nächste Tankstelle war bereits in Sichtweite. Wäre da nicht die höchst komplizierte Ausfahrt. Wir wollten die Autobahn über die erste Ausfahrt verlassen, aber statt zur Tankstelle, kamen wir auf den nächsten Highway. Glücklicherweise konnten wir bald wenden und gelangten über eine Kiesstrasse (???) zur Tankstelle.
Schon bald erreichten wir die Agglomeration von Calgary, wir sahen bereits den Olympic Park, mit der Bobbahn und Skisprungschanzen von den olympischen Winterspielen 1988. Bald kamen wir durch den Feierabendverkehr ins Stadtzentrum.
Unser Hotel, das Hotel International Calgary, fanden wir problemlos mit Hilfe von Franzi. Da wir in einer Hotelbewertung etwas gelesen haben, dass das Parking wegen Hochwassers geschlossen ist, parkierten wir vorsorglich auf dem öffentlichen Parkplatz vor dem Hotel und checkten ein. Unsere Parkplatzwahl stellte sich als somit als gut heraus, wir mussten nicht einmal mehr umparkieren.

Wir bekamen eine Studio-Suite mit King-Bett und Balkon im 27. Stock, welche wir gestern zu eine anständigen Preis gebucht haben. Das riesige Studio bezogen wir mal und richteten uns ein. 

Wir gingen dann in die Innenstadt und suchten uns eine Beiz auf. Diese fanden wir mit dem Milestone Bar & Grill. Wir mussten noch 15 Minuten warten, bis wir einen Platz draussen bekamen. Was solls, schliesslich wollen wir da bei Tageshöchsttemperaturen von 29°C auf 1048m.ü.M Abends noch draussen dinnieren. Hier ist eben noch Sommer. :-) Wir genossen unser Znacht und die Sommeratmosphäre in der gemütlichen Fussgängerzone. Dazu beobachteten, wie sich gewisse Leute zum Freitag-Abend-Besäufnis einstimmten. :-)
Nach dem Espresso mit geschäumter Milch ;-) gingen wir zurück zum Hotel, waren wir doch wieder etwas auf den Felgen.

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