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14. September 2012 5 14 /09 /September /2012 23:36

Heute waren wir wieder einmal vor dem 7.45 Uhr-Wecker wach. Wir standen auf und waren um 8.30 Uhr auf der Strasse und gingen zur gleichen Beiz wie gestern, wo wir nochmals dasselbe Frühstück wie gestern bestellten.

 

Als wir satt waren, gingen wir zurück ins Hotel. Dort holten wir noch das restliche Gepäck, hatten wir nämlich vor dem Frühstück das meiste schon ins Auto geschmissen. Wir checkten dann aus und setzten uns in unser Chäri. Beim Losfahren in der Garage sahen wir, dass zwei Autos weiter eine Scheibe eingeschlagen wurde. Da hat scheinbar einer eingebrochen. Zum Glück liessen wir nichts im Auto liegen, so blieb unser Dodge unversehrt.

 

Unser nächster Stopp folgte schon bald, wollten wir doch noch kurz vom Stanley Park aus die Skyline von Vancouver geniessen. Wir parkierten unser Wagen hinter den Totem-Pols, bewunderten diese wieder einmal und spazierten anschliessend um die äusserste Halbinsel herum. Wir machten ein paar Fotos und stellten noch fest, dass nun am Canada Place gerade 3 Kreuzfahrtsschiffe angelegt haben, war doch gestern noch gar keins da. Nach einer guten halben Stunde stiegen wir wieder in unseren Schlitten und waren froh, keine Busse aufgelesen zu haben, bezahlt haben wir für den Parkplatz nämlich nicht. :-o Anschliessend fütterten wir unser Navi mit dem Roots 73 Outlet in New Westminster, wollten wir dort doch auch noch kurz schauen, ob es etwas Schlaues hat. Die Fahrt ging über North Vancouver ums Stadtzentrum herum. Den Outlet fanden wir problemlos, drinnen fanden wir jedoch nichts mehr, was uns anlachte. Den Starbucks-Besuch nebenan konnten wir aber nicht sein lassen und dann fuhren wir frisch gestärkt Richtung Süden.

 

Schon bald erreichten wir die Grenze zu den USA. Auf Infotafeln wurde man auf eine Wartezeit von 30 Minuten vorbereitet. Schlussendlich mussten wir 20 Minuten warten, bis wir durch waren. Der Zöllner wollte nur wissen, wie lange wir in Kanada waren und was wir dort gekauft haben. Und tschüss.

 

Wir fuhren auf der Interstate 5 Richtung Seattle. Bei Everett bogen wir Richtung Küste nach Mukilteo ab. Dort ist nämlich das Boeing-Werk. Mit fast leerem Tank erreichten wir den Parkplatz und gingen zum Besucherzentrum. Dort kauften wir kurzerhand zwei Karten für die 14.00-Uhr Fabriktour (je 20$).

Vor der Tour mussten wir noch all unsere Utensilien in ein Schliessfach stecken, darf man nämlich so gut wie keine persönlichen Gegenstände mitnehmen. Darum gibt’s hier auch keine Fotos von der Tour.

Die Tour begann mit einem kleinen Film. Anschliessend wurden wir in Busse verfrachtet und zu den grossen Montagehallen geführt. Wir wurden über unterirdische Tunnels in die Hallen geschleust und konnten dann mit einem Lift auf die Zuschauerplattformen fahren. In den Hallen werden die Boeing 747-8, die 777 sowie der 787 zusammengebaut. Die ganze Montagehalle ist Flächenmässig das grösste Gebäude der Welt. Im ersten Teil konnten wir schauen, wie der Jumbo Boeing 747-8 in den einzelnen Schritten zusammengebaut wird. Es befinden sich immer mehrere Jumbos in der Halle, jeder in einer anderen Fertigkeitsstufe. Jeden Monat werden 3-4 Jumbos ausgeliefert.

Im zweiten Teil der Hallen sahen wir auf der einen Seite wie 777 und auf der anderen Seite der neuartige Dreamliner 787 zusammengebaut werden. Es war sehr eindrücklich die verschiedenen Baustadien der Flieger zu sehen. Bei Boeing in Seattle arbeiten rund 30'000 Arbeiter in drei Schichten an den Flugis.

Draussen sahen wir dann die fertigen Flugzeuge herumstehen. Meistens waren schon fertig bemalt, wie solche von Lufthansa, ANA, DHL, United, Air India, und so weiter.

Nach 90 Minuten war die Tour vorbei. Im Besucherzentrum gingen wir noch auf die Aussichtsterrasse und schauten zu, wie mit einem Fracht-Jumbo von Atlas-Air auf dem Rollfeld Startversuche durchgeführt wurden. Der Jumbo beschleunigte und bremste dann ohne abzuheben wieder ab. Weiter sah man von dort auch noch über das weite Fabrikgelände mit Flughafen und den vielen abgestellten Flugzeugen, welche wohl noch auf die Auslieferung warten.

Wir mampften dort dann noch eine Glace, bevor wir zurück zum Auto gingen.

 

Dort suchten wir im Navi nach der nächsten Tankstelle. Glück gehabt, die nächste liegt in 0.5 Meilen, das sollte noch reichen. Dort gaben wir unserem Dodge reichlich zu Trinken und fuhren dann Richtung Seattle los. Franzi lotste uns gekonnt auf die Autobahn. Da wurde etwas von Wartezeiten von 50 Minuten geschrieben. Huff. Unser Nachtessen-Treffen mit Roger Beutler haben wir vorsorglich schon mal auf 19.00 Uhr verschoben. Glücklicherweise lotste uns Franzi genau dort von der Autobahn, wo der Stau begann. Durch irgendwelche Vororte fuhren wir zum Kerry Park. Von dort soll man eine schöne Aussicht auf die Skyline von Seattle haben. Wir fanden den ganz kleinen Park mit der Aussichtplattform dann auch. Wir genossen die schöne Aussicht auf die Skyline. Dann war es schon an der Zeit, um unser Hotel, das Executive Pacific aufzusuchen. Wir fuhren problemlos durch die Innenstadt Seattles zum Hotel. Dort luden wir das Gepäck auf dem Taxiplatz aus, checkten ein und verräumten anschliessend den Ferrari in der angrenzenden Garage.

 

Nachdem wir uns kurz eingerichtet hatten, meldeten wir uns bei Roger, dass wir nun bereit sind und machten uns auf dem Weg zum Treffpunkt. Roger (ein Bekannter von uns, welcher schon Jahrelang in Seattle wohnt) wartete in der Lobby des Hyatt-Hotels auf uns.

Er führte uns zum Restaurant Tap House Grill. Dort bekamen wir nach ganz kurzer Wartezeit einen Tisch. Wir bestellten unsere Menüs (Pasta für Karin, Spare-Ribs für Thomas, Burger für Roger). Die beiden Herren genehmigten sich auch noch etwas Bieriges aus der Karte, welche 160 Biere umfasste.

Wir plauderten über dieses und jenes, das Essen war sehr fein und bezahlten schliesslich.

Da wir über den schlechten Kaffee jammerten, lud uns Roger noch zu einem Nespressokäfeli bei sich zu Hause ein. Er zeigte uns noch seine Wohnung im 21 Stock des Hyatt-Hotels und liess die Nespressomaschine plätschern. :-) Für das 21km Jogging-Training von morgen früh konnte er Thömu nicht überreden… ;-)

 

Nach dem Käfeli verabschiedeten wir uns voneinander und wir gingen zurück zu unserem Hotel. Es ist eigentlich Herbst, aber auch nach 21.00 Uhr war es draussen noch immer seichwarm. Gemäss Roger ist das Wetter im Moment aussergewöhnlich warm und schön.

 

Im Hotel gingen wir vor dem Pfausen noch den üblichen Beschäftigungen nach.

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