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9. September 2013 1 09 /09 /September /2013 22:25

Da wir von letzter Nacht noch etwas Schlafmango hatten, wurden wir heute vom Wecker aus dem Tiefschlaf geholt. Frühstück gab es heute bei uns im Zimmer. Anschliessend packten wir unsere 7 Sachen zusammen und verliessen das Motel bei schönem Wetter.

Unser erstes Ziel war der weltberühmte, türkisblaue Peyto Lake. Wir parkierten unser Dodge fachgerecht auf dem Parkfeld und nahmen den steilen Weg zur Aussichtsplattform in Angriff. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 2‘115m.ü.M. auf dem Bow Summit.

Gut, waren wir so früh unterwegs. Denn oben hatte es nur gerade 4 Personen. Wir, oder besser gesagt Thomas, machte unzählige Fotos. Zuerst mussten wir noch etwas auf die Sonne warten, dann machten die Wolken aber dem blauen Himmel Platz. Als dann das Theater mit den Bussen und den Japaner oder Chinesen anfing, gingen wir wieder.

Weiter ging unsere Fahrt und beim Bow Lake mussten wir definitiv anhalten. Was für ein See – besonders seine Farbe! Dort hatte es noch ein Coffeehouse und wir bestellten uns etwas zum Trinken. Dieses tranken wir gemütlich draussen, bei bester Sicht auf den Bow Lake. Anschliessend gingen wir an den See und genossen die Sonne, den See und sahen ein wenig dem Touritreiben zu. Thomas wollte hier nichts von einem Morgenschwum wissen. Kalt genug wärs gewesen…

Dann ging es ohne Nennenswertes direkt nach Lake Louise und weiter zum Moraine Lake. Dort mussten wir ca. 10 Minuten auf einen Parkplatz warten, so überfüllt war es dort. Als wir doch noch einen gefunden hatten, packten wir etwas Proviant ein und gingen zum See. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen, etwas ab von dem Rummel. Dafür gingen ca. 10 Minuten dem See entlang. Am Ufer mampften wir etwas zum Zmittag. Der Wind blies auf einmal ziemlich stark und somit verzichtete Thomas auch auf den Nachmittagsschwumm, mit der GARANTIE, den Schwumm morgen Vormittag nachzuholen.

Wir fuhren zur Lake Louise Ski Area und fuhren dort mit der Gondola (neue Gondeln, alte Männlchengondelis oder 4er-Sessel standen zur Auswahl) hoch auf 2‘136m.ü.M. Wir waren auf einem 4er-Sessellift à la Lavey und es hätte durchaus sein können, dass wir Grizzly‘s gesehen hätten. Denn laut Prospekt, sind diese Tiere dort Zuhause. Auf der Bergfahrt sahen wir jedoch kein Wildtier. Oben angekommen genossen wir die herrliche Aussicht auf die Berge, den Lake Louise und das Dorf. Wir besuchten noch das Wildlife Interpretive Center. Dort waren die Felle und einige Informationen über die Wildtiere im Banff Nationalpark zu sehen. Als wir genug informiert waren, gingen wir nach draussen und da entdeckte Karin etwas Unglaubliches! Nein es war kein Bär sondern Starbucks. Die hatten da oben Tatsächlich Starbuckskaffee! Zur riesen Freude von unserer Kaffeetante! Sie bestellte sich einen Caramel Macchiato und Thomas ein Cappuchino. Doch dann der Dämpfer. Die Maschine war defekt und konnte nur noch Hot Chocolate machen, aber keinen Kaffee. F***!!!! Dies wollten wir nicht und somit gab es für beide halt ein Cornet.
Später gingen wir wieder zur Gondola hoch und fuhren runter. Bei der Talfahrt konnten wir Wildlife sehen. A Hirsch!

Nun war es doch noch Zeit, um unser Nachtlager aufzusuchen. Wir konnten einchecken und bezogen das schöne und geräumige Zimmer – mit Kühlschrank – im 1. Stock. Nach ein paar Minuten hatten wir Hunger und wir gingen auf die Suche nach einer Beiz. Direkt über die 4-Way-Stopp Kreuzung war das Mountain Restaurant. Wir hatten Glück und bekamen gerade den letzten Tisch am Fenster. Das Essen sah zwar etwas komisch aus, aber es war wirklich sehr lecker. Anschliessend machten wir noch einen Verdauungsspaziergang und schauten, wo die Flut, welche vor ein paar Monaten noch hier war, durchging. Diese Flut hat ja auch das Hockeystation der Calgary Flames überflutet. Doch das ist ja wieder in Schuss. Denn vor ca. 3 Wochen, hatte dort das Team Canada ein Trainingscamp. Jep, Karin weiss das sehr genau. Ihre Lieblingsspieler sind alles Kanaken! Ok, 1 Russe gehört auch noch zu ihren Favoriten… So, jetzt bin ich abgeschweift! Sorry! 

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