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7. September 2013 6 07 /09 /September /2013 22:16

Heute war Thomas unser Chauffeur und er steuerte den Maligne Lake an, welcher rund 40km von Jasper entfernt ist. Unterwegs staunten wir bereits über das Wetter, guckte doch schon die Sonne durch ein paar Löcher im Nebel, obwohl für heute keine Sonne vorhergesagt wurde. Am See hofften wir, dass es auf der 10.00 Uhr Tour noch Platz hat für uns. Wir hatten Glück. Wir waren um 9.45 Uhr dort und es hatte tatsächlich noch Platz auf dem Touriboot. 9.50 Uhr war Boarding und um 10.00 Uhr ging das Böötli, unter tief hängende Nebel los.

Der Tour-Guide Gregg verzapfte dies und das über den See, die Berge, die Gletscher, die Bären etc, während sich der Nebel in Windeseile auflöste. Nach einer 40-minütigen Fahrt über den wunderschönen, sich in den verschiedenen türkis-blauen Farbtönen zeigenden See, kamen wir bei der World Famous Spirit Island an. Aufenthaltsdauer hier – 10 Minuten!. Auf die Insel durften wir nicht. Die war nur für diejenigen, welche mit eigener Kraft dorthin paddelten. Gemäss Gregg hätte man 6 Stunden zu paddeln, bis man bei der Insel war (kein Wunder bei einer Distanz von 25km). Wir genossen die Aussicht auf die Insel, die Gletscher und schönen Berggipfel. Nach 10 Minuten hornte unser Boot und wir mussten zurück. 40 Minuten Rückfahrt stand nun auf dem Programm. Fazit dieser Tour – Die Landschaft, der Maligne Lake und die Spirit Island sind einfach wunderschön.. Der Maligne Lake ist übrigens mit 45km und 20km2 Uferlänge der grösste See der kanadischen Rockies.

Als wir wieder zurück waren, gönnten wir uns zuerst einmal etwas zu Trinken und einen Cookie. Karin vergass leider, dass ihr von diesen Dingern immer sehr übel wird. Thomas hat die leidende Karin aber tapfer ertragen. Da es an dem See so schön war und auch das Wetter mitspielte, gingen wir noch etwas dem Ufer entlang. An einem schönen Plätzchen konnte es Thomas nicht sein lassen und er verzog sich ins Büschchen um die Badehosen anzuziehen. In einem Ruck ging er ins kalte Wasser. Wie kalt der See genau war, wussten wir nicht. Der Tour-Guide und Wikipedia meinten, das Wasser werde nie über 4°C, aber unser Kaltwasserbadeexperte schätzte die Temperatur auf 12 Grad. Als er genug geplanscht hatte, kam er mit einem Pouletkombi wieder raus und setze sich an die wärmende Sonne. Da es so schön war, verbrachten wir sehr viel Zeit dort.

Unterwegs Richtung Jasper sah Karin eine schöne Rest-Area, direkt am Fluss. Wir fuhren dorthin zurück und assen etwas Kleines. Langweilig wurde es uns dort nicht. Wir wurden von einem vorwitzigen Chipmunk unterhalten. Es wollte auch etwas von unserem Essen haben und kam immer angerannt und spurtete bald wieder davon. Dieses Spiel ging eine ganze Weile. Dieser Ort war richtig zum Geniessen!

Da es bereits 16.30 Uhr war, war es langsam Zeit zurück nach Jasper zu fahren. Auf dem Rückweg hielten wir noch diversen Orten an. Besonders zu erwähnen ist hier der Medicine Lake. Der sah heute nicht wirklich wie ein See aus. Ein Fischer stand mitten im See und das Wasser reichte ihn gerade mal bis zu den Knien. Der Medicine Lake ist nur bis am Ende der Schneeschmelze ein richtiger See. Denn er hat einen unterirdischen Abfluss und im Sommer fliesst dank der Schneeschmelze und dem Regen mehr Wasser hinein, als unterirdisch abfliessen kann – scheinbar eines der grössten unterirdischen Flusssystemen der Welt. Nun ist aber schon Herbst, darum ist der Pegel ca. 20m unter dem Höchststand.

Nun war es aber wirklich Zeit zurück zu kehren. Wir stellen unseren Dodge vor dem Hotel Astoria ab und checkten ein. Ja, Jasper ist heute fast ausgebucht und im letzten Hotel fanden wir kein freies Zimmer mehr. Darum mussten wir heute in einem anderen Hotel hausen.  

Nachdem wir unser relativ kleines, altertümliches Zimmer bezogen hatten, gingen wir auch wieder los. Gestern haben wir ein Steakhouse gesehen und wir steuerten es direkt an. Das Restaurant war im Obergeschoss und wir bekamen einen Tisch draussen an der Sonne. Wir bestellten Chicken und Sirloin und es war sehr sehr lecker, aber definitiv etwas teurer, als auch schon. Das feine Essen rundeten wir wieder einmal mit einem Espresso ab. Wir genossen es, mal ohne kKalt zu haben, draussen das Abendessen zu nehmen.

 Anschliessend schlenderten wir der Hauptstrassen entlang zurück. Wir mussten noch kurz etwas einkaufen und anschliessend ging es zurück ins Hotel.

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