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12. Mai 2012 6 12 /05 /Mai /2012 23:09

Einmal mehr wurden wir um 7.30 Uhr vom Wecker aus den Federn gerissen. Auch in diesem Hotel war das Frühstücksbuffet sehr reichhaltig und lecker. Wir schlugen uns auf jeden Fall die Mägen voll, damit wir möglichst weit ohne Verpflegungsstopp auskommen.

 

Etwas nach 9.00 Uhr checkten wir aus und gingen mit dem Gepäck zu unserem Auto. Karin steuerte uns stadtauswärts und wir fuhren ein erstes Stück auf der Autobahn. Bald einmal erreichten wir Lillesand, gemäss Reiseführer ein schönes Dörfchen der „weissen Perle“. Der verschlafene Ort sah zwar härzig aus, aber viel zu sehen gab es absolut nicht. Also nichts wie weiter!

 

Das Autobahnfahren wurde uns bald zu langweilig und auch die immer wiederkehrenden Zollstellen (sind ja mal gespannt, was wir da für eine Strassenzoll-Abrechnung erhalten) nervten uns, also gingen wir ein Stück auf die Hauptstrasse weiter. Bald einmal erreichten wir Arendal (bei der Autobahnausfahrt mussten wir zum ersten Mal, nach 1’043km den Tank füllen), scheinbar das Venedig des Nordens. Die Wasserkanäle werden „schiins“ nach der Zuschüttung erst wieder ausgebaggert, also, sah man noch nichts von Venedig. Am Hafen genehmigten wir uns aber einen Kaffee und diesen sogar draussen :-). Die Servierdüse war zwar alles andere als motiviert, aber was soll’s… :-). Nach einem kurzen Hafenbummel suchten wir wieder unser Auto auf und fuhren über die Strasse 410 weiter der durch die Küstenwälder. Nach Tvedestrand fuhren wir wieder auf die Autobahn, wollten wir doch mal etwas Zeit gutmachen. Unterwegs kauften wir uns in einem Spar noch etwas zum Knabbern.

 

Unser Nächstes Ziel war das Städtchen Kragerø. Da hat nun der Reiseführer nicht zuviel versprochen. Ein härziges Städtchen mit bunten Häusern am Hafen, engen Gässchen und vielen Beizlis. In einer Glacé-Bude bestellten wir uns mal ein Glacé. Karin ein Soft-Ice mit Schoko-Überzug und Thömu zwei Kugeln Möwenpick-Glacé :-). Damit schlenderten wir durchs Städtchen und gwunderten ein bisschen herum. Bald verliessen wir aber auch diesen schönen Ort und fuhren weiter.

 

Als nächstes steuerten wir Ula an. Ula solle den schönsten Strand weit und breit haben. Das ist doch was für Thömu’s Sandsammlung. Wir mussten unseren Pöscho auf einem unwegsam erreichbaren Parkplatz stellen und den Rest zu Fuss zurücklegen. Nach 5-minütigem Fussmarsch standen wir am schönen Strand eingebettet in die typisch norwegischen, abgeschliffenen Felsen.

Also, Sand stibitzen, Fotos machen, Zvieri näh und weiter! :-)

 

Wir hatten nun noch den letzten Ausflug auf unserem Norwegen-Tripp vor uns. Die Insel Tjøme mit dem Südzipfel „Verdens Ende“, was nichts anderes als „Ende der Welt“ bedeutet. Die Fahrt dorthin war ziemlich umständlich. Wir mussten durch Tønsberg fahren, was uns relativ viel Verkehr bescherte und dann waren auf der 30km-Strecke fast bei jedem Fussgängerstreifen so doofe Verkehrsberuhigungsbuckel…

Aber wir erreichten das Ende der Welt doch noch. Begleitet, wie schon fast den ganzen Tag von der Sonne. Jaaaa heute war richtig Sonnenbrillenwetter. Auch am Ende der Welt muss man noch ein paar Meter zu Fuss zurücklegen (ja eigentlich auch die lieben Töfffahrer, die durchs Fahrverbot am liebsten auf die Klippenfelsen fahren…).

Dort steht auch so ein coolo Steinhüttchen mit einem sogenannten Wippfeuer. Damit konnte auf ein naheliegendes Restaurant aufmerksam gemacht werden. Auch sonst war es da draussen ganz schön. Ruhiges Meer und schöne, geschliffene Felsen prägten das Landschaftsbild.

Hier machten wir auch den zweiten Zvieristopp.

 

Nun fütterten wir noch Franzi mit der Zieldestination Oslo Flughafen, Hotel Park Inn – dann gab es grosse Augen, mussten wir doch noch über zwei Stunden Autofahren… :-o. Wir haben nicht damit gerechnet, dass der Flughafen von Oslo noch 50km ausserhalb der Stadt ist.

Nichts desto Trotz setzte sich Thömu ans Steuer und kurvte los. Einziges Foto gab es noch an einer coolen Retro-BP-Tankstelle. Dann gingen wir auf direktestem Weg auf die Autobahn und quer durch Oslo hindurch, zum Flughafen. Diesen erreichten wir um 19.20 Uhr und dabei sahen wir gerade ein Stück Heimat – ein Swiss-Flugi stieg gerade in den Abendhimmel

 

Im Hotel Park Inn checkten wir ein und fragten, ob sie wissen, wo wir den Wagen zurückgeben müssten. Wir bekamen eine Anweisung, wo wir durchfahren müssen. Wir fanden aber nichts, was nach Hertz aussah. Also versuchten wir es mit Franzi. Auch da wurden wir ins Niemandsland, vor verschlossene Flughafenschranken, geschickt. Eh, tanken mussten wir ja sowieso auch noch.

Dann begannen wir nochmals von Vorne und steuerten Terminal 1 an. Und siehe da, plötzlich sahen wir auch etwas von Mietwagen. Wir mussten noch ein paar Kurven durchs Parkhaus ziehen, Auto platzieren und schon konnten wir im Terminal den Schlüssel abgeben. Zum Hotel ging’s zu Fuss, aber auch in diesen 5 Minuten gibt es etwas zu berichten: Eine scheinbar automatische Schranke wurde für einen Bus nicht geöffnet. 5cm vor der Barriere konnte der Bus noch eine Vollbremsung machen. Die Barriere wollte einfach nicht auf. Und was macht der Chauffeur? Statt einen anderen Weg zu suchen, fährt er die Schranke einfach über den Haufen… zzz

 

Zurück im Hotel hingen wir gleich ins RBG-Restaurant, wo wir uns noch ein letztes Mal norwegischen Lachs bestellten. Das Essen war sehr fein und rundete unsere Ferien schön ab.

 

Anschliessend sortierten wir im Zimmer noch unsere 7 Sachen, schrieben Blog, bevor es dann bald einmal Feierabend gab.

 

 

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