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7. Mai 2012 1 07 /05 /Mai /2012 22:35

Da Karins Natel am Strom hing, wurde der Wecker bei Thomas’ Natel gestellt. Der riss uns um 8.00 Uhr aus den Träumen. Nachdem wir einigermassen zu den Augen raus sahen, begaben wir uns in den Frühstücksraum und bedienten uns am reichhaltigen Buffet. Anschliessend machten wir uns noch kurz frisch, packten das Netbook ein und schon konnte es losgehen.

Im Inneren vom Hotel war „to Bryggen“ angeschrieben. Wir dachten, das wäre vielleicht eine Abkürzung, welche direkt zu diesen Häusern führt. Als wir vor einer Tür standen, bemerkten wir, dass das der Notausgang war, also das Ganze wieder zurück und zum Hauptausgang des Hotels raus :o) Wir schlenderten gemütlich dem Bryggen entlang und besichtigten diese alten, farbigen und zum Teil äusserst krummen Häuschen. Diese Häuschen sind übrigens UNESCO-Weltkulturerbe. Immer wieder wurden wir von einer Horde Gummihälse umzingelt. Die Schwoben kamen wahrscheinlich gestern Nacht mit einem der beiden AIDA-Kreuzfahrtsschiffe an und machten sich nun hier in Bergen breit. Wo man auch immer war, man hörte nur noch Hochdeutsch. Da es zwischendurch massiv regnete, suchten wir auch ein bisschen die Souvenirläden auf. Karin konnte es doch nicht sein lassen und kaufte sich einen schönen Norway-Kaputzen-Pulli.

Zum ganzen Regen, kam auch nun noch ein ekliger Wind auf und so beschlossen wir, einen Kaffee trinken zu gehen. In einem gemütlichen Kaffee am Torget bestellten wir uns zwei Cappuccino’s. Thomas bemerkte schnell, dass es in diesem Lokal ein WIFI hat. Daraufhin packten wir unser Netbook aus und luden den Blog von gestern und auch noch Fotos hoch (aus irgendwelchen Gründen wollte das WIFI im Hotel nicht mit dem Netbook funktionieren – Natel schon!????). Als wir uns wieder einigermassen erwärmt hatten und die Kleider wieder trocken waren, ging unsere Schlenderei weiter. Wir gingen, nun bei trockenem Wetter, weiter ins Zentrum hinein und landeten beim Lille Lungegårdsvann. Das ist ein Park mit einem Teich, welcher mitten in der Stadt liegt. Auf dem Weg dorthin, begann es wieder massiv an zu regnen und wir hatten manchmal das Gefühl, als ob unsere Schirme bald durchlässig werden. Bergen, die Regenhauptstadt eben… Bald waren wir wieder durchgefroren und der Hunger plagte uns ein wenig. Also gingen wir wieder zu diesem Kaffee vom Morgen. Mit einem „Hello again“ wurden wir begrüsst und wir bestellten uns beide Bruschetta und Wasser. Die Bruschetta waren nicht so, wie wir diese in der Schweiz kennen. Sogar unserem heiklen Kulinariker Thomas, passte es :o). Zum Abschluss gönnten wir uns nochmals einen Cappuccino.

Draussen war es nun wieder einmal trocken und sogar die Sonne strahlte vom Himmel. Also wurde es auch für uns Zeit, aufzubrechen. Wir schlenderten wieder mal dem Bryggen entlang bis zur Bergenhus Festning. In diesem Park hatten wir auch eine gute Sicht auf die beiden AIDA-Kreuzfahrtsschiffe.

In Bergen gibt es einen kleinen Berg. So à la Gurten. Und dorthin wollten wir als nächstes. Wir liefen zur Talstation und kauften uns zwei Retourtickets. Das Bähnli, zu verglichen mit dem Beatenbucht-Bähnli, fuhr alle 15 Minuten. Wir staunten nicht schlecht, als da ein Garaventa-Bähnli in die Station fuhr. Tja, unsere Schweizer Qualität ist überall… Nach einer kurzen Fahrzeit standen wir nun oben auf dem Fløyen (320m.ü.M). Die Aussicht auf Bergen war super und sogar die Sonne erhellte die Stadt. Somit konnte Thomas gute Fotos knipsen. Wie es so mit einer Kaffeetante im Schlepptau ist, war es wieder an der Zeit, einen zu trinken. Im „Bergrestaurant“ nahm die Kaffeetante aber einen Früchtetee, da sie den Filterkaffee nicht sehr mag.

Bald machten wir uns wieder auf den Weg nach unten. Da wir Bergen eigentlich bereits gesehen hatten, ging die Debatte los – was nun. Wir gingen kurz ins Hotel, um an der Rezeption zu fragen, wie wir am besten zur Autovermietung kommen, welche ziemlich ausserhalb der Stadt ist. Da aber gerade ein Car angekommen war, war die Rezeption ziemlich überfüllt. Also gingen wir husch ins Zimmer und besprachen den morgigen Tag. Denn schliesslich geht es morgen mit dem Auto los ins Unbekannte.

Als alles besprochen war, machten wir uns wieder auf den Weg nach draussen. Wir schlenderten auf der anderen Seite des Hafens entlang, bis zum Havforskningsinst. Dort konnten wir zusehen, wie die beiden AIDA-Schiffe grade ausliefen. (Endlich Ruhe in Bergen… :o) ) Diese Schiffe hatten ein riesen Fest und hupten sich x-Male gegenseitig an.

Nun war es Zeit, ans Abendessen zu denken. Wir hatten gestern bereits ein Restaurant gesehen und liefen nun zielstrebig dorthin. Das Big Horn Steak House befindet sich direkt im Nachbargebäude unseres Hotels :o) Wir wurden an den Tisch geführt und bekamen zur Speisekarte noch einen Zettel, wo wir die Bestellung aufschreiben mussten :o) Wir nahmen beide ein Entercôte mit einem Baked Potatoe. Dazu gab es eine gedämpfte Tomate und Rahmspinat. Zum Dessert genehmigten wir uns ein Erdnuss-Brownie mit Vanilleeis. Das Essen war wirklich sehr lecker!

Da die Abendsonne noch so schon war, musste unser Paparazzi die Bryggen-Häuschen unbedingt nochmals ablichten. Und wer Thomas kennt, weiss, dass das dauern kann :oD… Der Wind wurde zunehmend stärker und kälter und als auch Thomas kalt hatte, gingen wir ins Hotel zurück. An der Rezeption waren nun keine Leute mehr und somit konnten wir gleich noch wegen der Autovermietung fragen. Die Diensthabende Angestellte hatte aber von der Hertz-Autovermietung noch nie etwas gehört, recherchierte kurz im Internet herum und kritzelte uns den Weg zur Strassenbahn in den Touriplan. Okay, wir werden selber noch etwas recherchieren, was Thomas dann auch tat, derweilen Karin den Blog schrieb. Sobald Thomas den Blog auch durchgelesen hat, seinen Senf reingeschrieben hat, wir die Fotos ausgesucht haben, und vielleicht sogar herauf laden können, können wir endlich Feierabend machen. Wir wünschen eine gute Nacht!

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Kommentare

W
Fotoalbum, Bild 055: Hehe, in diesem Gärtli habe ich auch schon mal köstlich diniert... Weiterhin schöns Reisli!!
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